Alles richtig gemacht? So läuft es für die BVB-Abgänge

Der BVB hatte im Sommer einige prominente Abgänge zu verzeichnen. FT verschafft einen Überblick, wie es für die Ex-Dortmunder bei ihren neuen Vereinen läuft.

Axel Witsel setzt zum Kopfball an
Axel Witsel setzt zum Kopfball an ©Maxppp

Roman Bürki (ablösefrei/St. Louis City)

Nach vielen Jahren als Nummer eins saß Bürki seit Anfang 2021 fast nur noch auf der Bank. In diesem Sommer folgte die Flucht in die USA. Bürkis neuer Klub St. Louis City geht erst ab der MLS-Saison 2023 an den Start – bis dahin spielt der Keeper für die Zweitvertretung in der Entwicklungsliga MLS Next Pro, kam dort in vier von elf Spielen zum Einsatz.

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Marwin Hitz (ablösefrei/FC Basel)

Sein Schweizer Landsmann Hitz hatte Bürki einst aus dem Tor verdrängt, musste dann aber selbst Platz machen für Gregor Kobel. In Basel ist Hitz wieder gesetzt, stand außer im Pokal bei allen 15 Pflichtspielen zwischen den Pfosten. Es läuft also nach Plan für den 35-Jährigen.

Axel Witsel (ablösefrei/Atlético Madrid)

Auch Witsel kann sich über fehlende Einsatzzeiten nicht beschweren. Der 33-jährige Belgier hat bei Atlético noch keine Pflichtspielminute verpasst. Beim BVB meist noch im defensiven Mittelfeld gefragt spielt Witsel im Trikot der Rojiblancos als Teil der Dreier-Abwehrkette. Für beide Seiten ist der Transfer bis hierhin ein Volltreffer.

Dan-Axel Zagadou (ablösefrei/VfB Stuttgart)

Lange pokerte Zagadou mit West Ham United sowie den italienischen Topklubs Inter Mailand und AS Rom, eine Einigung kam nicht zustande. Nach Schließung des Transferfensters unterschrieb der 23-jährige Innenverteidiger dann in Stuttgart – für den VfB ein starker Deal. Möglich, dass Zagadou am Samstag gegen Wolfsburg sein Debüt geben wird, im Training überzeugt er bereits.

Steffen Tigges (1,2 Mio./1. FC Köln)

Zu Saisonbeginn half Tigges noch in der Regionalliga aus, beim jüngsten Bundesligaspiel gegen Bochum (1:1) stand er erstmals über 90 Minuten für die Profis auf dem Platz. In sieben Einsätzen traf der 24-jährige Mittelstürmer einmal. Dass Tigges „noch nicht die gleiche Präsenz haben“ kann wie Vorgänger Anthony Modeste (Borussia Dortmund) ist laut FC-Trainer Steffen Baumgart „klar“. Am Samstag kommt es zum direkten Duell.

Manuel Akanji (17,5 Mio./Manchester City)

Durchaus überraschend schloss sich Akanji kurz vor Transferschluss Manchester City an. Und der 27-jährige Innenverteidiger ist bislang weit mehr als nur ein Lückenfüller. Drei von vier Spielen hat Akanji unter Pep Guardiola über die volle Distanz bestritten.

Erling Haaland (60 Mio./Manchester City)

Die norwegische Tormaschine macht da weiter, wo sie in Dortmund aufgehört hat. Nach zehn City-Spielen steht Haaland bei sagenhaften 14 Toren. Der 22-Jährige scheint bereit, sämtliche Rekorde zu brechen. Liga und Gegner sind für Haaland zweitrangig.

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