Transfer-Ärger: Barça von Bayern „irritiert“

Die guten Beziehungen zwischen Bayern München und dem FC Barcelona haben in der jüngeren Vergangenheit offenbar einige Risse erhalten. Droht eine Transferschlacht?

Pedri kam von UD Las Palmas zum FC Barcelona
Pedri kam von UD Las Palmas zum FC Barcelona ©Maxppp

Die Führungsriege um Barcelona-Präsident Joan Laporta ist nach Informationen von ‚Sport1‘ „zunehmend irritiert“ vom Transfermarkt-Verhalten des FC Bayern. Abwerbungsversuche von Mittelfeldspieler Pedri (19) und Rechtsverteidiger Sergiño Dest (21) habe der deutsche Rekordmeister ohne Rücksprache mit Barça unternommen.

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Ein Insider aus dem Umfeld der katalanischen Chefetage sagt gegenüber dem TV-Sender: „Es stimmt, dass Bayern mit Barça-Spielern im Austausch war, ohne Barça darüber zu informieren. Ich würde nicht sagen, dass das Verhältnis zwischen den Klubs sehr schlecht ist, aber es ist sicherlich nicht mehr so wie früher.“

Wunschspieler Pedri, Barças Gegenangriff

Übel aufgestoßen seien den Blaugrana vor allem die „ausgiebigen“ Bemühungen von Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic und dem Technischen Direktor Marco Neppe um Top-Talent Pedri im vergangenen Spätsommer. Die Münchner wollten demnach spätestens zur Saison 2022/23 eine ansprechende Ablöse zahlen, um den jungen Spanier in die Bundesliga zu holen.

Schon ein Jahr zuvor hatte der FC Bayern sich eine Absage des FC Barcelona eingeholt, blieb aber hartnäckig an Pedri dran, wollte sich die finanzielle Schieflage des Klubs zu eigen machen. Vergeblich, Pedri verlängerte im vergangenen Oktober langfristig bis 2026.

„Die Reaktion“ auf die Münchner Transferoffensive sieht laut ‚Sport1‘ einen Gegenangriff auf den Bayern-Kader vor. Neben Niklas Süle (26) habe der La Liga-Klub die Offensivtalente Gabriel Vidovic (18) und Kenan Yildiz (16) ins Visier genommen.

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