Schalkes Stürmer-Puzzle: Huntelaar soll trotz Terodde bleiben

Schalke 04 plant den Zweitligakader. Mit Simon Terodde holte der Bundesliga-Absteiger am gestrigen Sonntag einen erfahrenen Mittelstürmer. Diese Beschreibung passt auch auf Klaas-Jan Huntelaar, der an Bord bleiben soll.

Klaas-Jan Huntelaar kehrte im Januar zurück zu S04
Klaas-Jan Huntelaar kehrte im Januar zurück zu S04 ©Maxppp

Seine Rückkehr von Ajax Amsterdam im Januar war mit großen Hoffnungen verknüpft: Klaas-Jan Huntelaar sollte Schalke 04 zum Klassenerhalt schießen. Doch als die Klub-Legende dann endlich spielfit war, war das Kind schon in den Brunnen gefallen. Ob der Niederländer nun mit dem Abstieg seine Karriere beendet oder mit S04 in die zweite Liga geht, ist weiter offen.

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Wie die ‚WAZ‘ berichtet, spricht Schalke nach wie vor mit Huntelaar über einen neuen Vertrag – trotz der gestrigen Verpflichtung von Simon Terodde. Auf den ersten Blick mutet das eigenartig an: Sowohl Terodde (33) als auch Huntelaar (37) sind lupenreine Strafraumstürmer, nicht mehr die Jüngsten und haben beide den Anspruch, immer in der Startelf zu stehen. Doch bei Königsblau will man gewappnet sein für die anstrengende Zweitligasaison und plant daher wohl eine Art Jobsharing zwischen den Oldies.

Was wird aus Hoppe?

Unklar ist, was das für Mittelstürmer-Talent Matthew Hoppe bedeuten würde. Der 20-Jährige hatte angekündigt, bei S04 zu bleiben – komme was wolle. Denkbar aber, dass Schalke lieber auf Erfahrung setzt und Hoppe zu Geld machen möchte. Der FC Valencia soll ein Auge auf den US-Amerikaner geworfen haben.

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