Freigabe zu spät: VfB-Verkauf geplatzt
Der VfB Stuttgart muss eine Schlappe auf dem Transfermarkt hinnehmen. Der eigentlich geplante Verkauf eines Talents scheiterte am österreichischen Deadline Day. Den Schwaben entgeht so eine Millionensumme.
Das Wintertransferfenster verlief aus der Sicht des VfB Stuttgart relativ ruhig. Mit Jeremy Arévalo (20/Racing Santander) zogen die Schwaben lediglich einen Neuzugang an Land. Auch auf der Abgangsseite hielten sich die Aktivitäten in Grenzen. Neben Silas (27), der für 150.000 Euro an Mainz 05 abgegeben wurde, arrangierte der VfB lediglich drei Leihtransfers von Kaderspielern.
Doch ein teurer Transfer sollte eigentlich noch stattfinden. Mit RB Salzburg war sich der Bundesligist über den Wechsel von Mirza Catovic einig. Dieser Transfer fällt jedoch laut ‚Sky‘ ins Wasser. Die Freigabe des VfB kam zu spät, um den Deal noch vor Ende des österreichischen Transferfensters am heutigen Freitag um 17 Uhr abzuwickeln.
Der 18-jährige Bosnier mit serbischen Wurzeln gilt zwar als großes Talent auf der Sechs, konnte sich bisher aber nicht nachhaltig für Einsätze in der ersten Mannschaft empfehlen.
Salzburg sah eine Chance und verständigte sich mit Stuttgart auf eine Ablöse von 3,5 Millionen Euro. Die Schwaben hätten sich vereinbarungsgemäß eine Rückkaufklausel in Höhe von zwölf Millionen Euro gesichert. Catovic steht noch bis 2028 in Stuttgart unter Vertrag.
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