BVB: Rose kostet fünf Millionen

Ein Galaauftritt war es nicht, Edin Terzic konnte aber am gestrigen Dienstagabend sein erstes Spiel als BVB-Cheftrainer gewinnen. Am Ende steht ein hart erkämpfter 2:1-Sieg bei Werder Bremen mit Luft nach oben. Dennoch soll der frühere Favre-Co wohl nur bis zum Saisonende bleiben. Marco Rose wäre im Sommer überaus erschwinglich.

Marco Rose coacht lautstark an der Seitenlinie
Marco Rose coacht lautstark an der Seitenlinie ©Maxppp

„Wir sind sehr glücklich und hoffen, dass er bei uns bleibt. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis. Ich mache mir keine Gedanken darüber“, gab sich Max Eberl am gestrigen Dienstag symbolisch gelassen und fügte an: „Er hat Vertrag (bis 2022, Anm. d. Red.) und wir sind erfolgreich. Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 99 Prozent, dass er über den Sommer bleibt.“

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Nach FT-Informationen ist Rose aber bei Borussia Dortmund der Wunschtrainer für die kommende Saison. Dies bestätigen auch Informationen der ‚Sport Bild‘. Das Fachblatt bewertet es als „derzeit unwahrscheinlich“, dass Edin Terzic über diese Saison hinaus BVB-Trainer sein wird.

BVB-Wunsch nach einem Meistertrainer

In Dortmund wünsche man sich einen erfahreneren Meistertrainer, der das Team zu alter Stärke zurückführen kann. Eine Option ist dabei neben Rose wohl auch Julian Nagelsmann. Im Gegensatz zum Trainer von RB Leipzig besitzt Rose aber eine Ausstiegsklausel für den kommenden Sommer. Laut ‚Sport Bild‘ kann er für fünf Millionen Euro aus seinem Vertrag herausgekauft werden. Angesichts der heutigen Marktpreise ein echtes Schnäppchen.

Das sieht auch Eberl so. Von der ‚Sport Bild‘ gefragt, ob fünf Millionen Euro angemessen wären, antwortet der Kaderplaner mit einem schlichten „Nein“. Sollte Rose von der Klausel Gebrauch machen, müssen sich Eberl und Borussia Mönchengladbach aber damit begnügen.

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