Salah heizt Benítez ein | Juves Ablenkungsmanöver

Während in England das Liverpool-Derby in aller Munde ist, zündet in Italien Juventus Nebelkerzen rund um die Zukunft von Dusan Vlahovic. Währenddessen überragt Real Madrid in Spanien die Konkurrenz. FT wirft den täglichen Blick in die internationale Sportberichterstattung.

Die Presseschau vom 2. Dezember
Die Presseschau vom 2. Dezember ©Maxppp

Salah, der Rocketman

Das gestrige Merseyside-Derby zwischen dem FC Everton und dem FC Liverpool könnte womöglich das Aus von Rafael Benítez bei den Toffees besiegelt haben. Mohamed Salah erzielte beim 4:1-Sieg der Reds einen Doppelpack und war der Mann des Abends. Die ‚Daily Mail‘ hält mir ihrer Meinung am heutigen Donnerstag nicht hinter dem Berg: „Raketenmann Mo zerstört Rafa“. Der spanische Coach stecke nun „in Schwierigkeiten“. Der ‚Daily Mirror‘ sah am gestrigen Abend einen „brandheißen“ Salah und auch der ‚Telegraph‘ fand, der Ägypter war „zu heiß, um ihn zu handhaben“. Aktuell steht der Angreifer nach 19 Pflichtspielen bei 26 Scorerpunkten.

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Tauziehen um Vlahovic

Dusan Vlahovic ist heiß begehrt. In der Altersklasse des 23-Jährigen haben lediglich Kylian Mbappé und Erling Haaland mehr Treffer im Kalenderjahr erzielt als der Angreifers des AC Florenz. Entsprechend buhlen die Topklubs um den Serben. „Was für ein Ränkespiel“, prangt auf der Titelseite der ‚Tuttosport‘. Juventus Turin will den Stürmer unbedingt verpflichten und verbreitet die Annahme, dass Vlahovic liebend gerne in Italien bleiben würde. Aus dem Ausland locken jedoch der FC Arsenal, Manchester City, Tottenham Hotspur und angeblich auch Borussia Dortmund. Schon im Januar könnte der erste Interessent ein Angebot abgeben. Juve wäre wohl erst im Sommer handlungsfähig. Der Countdown läuft.

Madrid im Vollsprint

Real Madrid „auf der Flucht“ – so lautet die Schlagzeile der heutigen Ausgabe der ‚Marca‘. Mit 1:0 gewannen die Königlichen gegen Athletic Bilbao. Dank des Treffers von Karim Benzema enteilt Real der Konkurrenz, sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf Verfolger Atlético Madrid. Der FC Barcelona ist sogar satte 13 Zähler entfernt. Die ‚as‘ lobt die Leistungen von Schlussmann Thibaut Courtois mit dem Titel „Goldhandschuhe“.

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