In Ecuador sorgt ein kurioser Drogenfund auch in der Fußballwelt für Aufsehen. England atmet derweil tief durch, denn ein Nachfolger für Harry Kane wurde endlich gefunden. FT mit der Presseschau am Donnerstag.
Das Kokain mit dem Babyface
Erling Haalands Gesicht außerhalb des Fußballplatzes zu sehen, ist längst keine Seltenheit mehr. Der Norweger besitzt unzählige Werbeverträge, begegnet einem in Werbespots und lächelt von riesigen Plakatwänden. Wo man den 26-Jährigen jedoch garantiert nicht erwartet, ist auf Paketen mit Kokain bei einer Drogenrazzia in Ecuador. Wie ‚CNN‘ berichtet, wurden in Südamerika 469 Kilogramm Kokain beschlagnahmt, die allesamt mit dem Gesicht von Haaland bedruckt waren.
🚨🇪🇨 Video footage of Ecuadorian authorities seizing 469kg of cocaine worth over €17m, with Erling Haaland’s image printed on the packages.pic.twitter.com/4YsUYvlKkb https://t.co/NNq531QBw1
— Speedline (@speedlne) August 13, 2026
Der Manchester City-Star selbst hat mit den illegalen Substanzen natürlich nichts zu tun. Vielmehr nutzen Drogenkartelle die Promi-Gesichter als Kennzeichnung, um zu markieren, aus welchem Netzwerk die Ware stammt. Der LKW mit den grünen Haaland-Päckchen im doppelten Boden wurde nach einem anonymen Hinweis an der Grenze zu Kolumbien aus dem Verkehr gezogen. Der geschätzte Marktwert der Lieferung beläuft sich auf rund 17 Millionen Euro. Auch andere Weltstars wie Lionel Messi (39) wurden in der Vergangenheit bereits unfreiwillig auf Drogenverpackungen gedruckt.
PSG „überlebt“ Teenage-Sensation
Paris St. Germain hat zwar den UEFA Super Cup gewonnen (2:1), doch nach dem Schlusspfiff ist ein Spieler des Gegners in aller Munde: Brian Madjo. Der erst 17-Jährige feierte gegen den amtierenden Champions League-Sieger sein Pflichtspieldebüt für Aston Villa und zeigte nicht die geringsten Nerven. Der Youngster stellte die PSG-Abwehr vor gewaltige Probleme und erzielte kurz vor der Halbzeit den zwischenzeitlichen Ausgleich. Der 1,93 Meter große Rechtsfuß feuerte sechs Torschüsse ab und kreierte zwei weitere Großchancen. ‚The Mirror‘ titelt beeindruckt: „PSG überlebt das Madjo-inspirierte Aston Villa“. Auch in Frankreich spart man nicht mit Lob: „Brian Madjos beeindruckende Leistung bereitet PSG ernsthafte Probleme“, schreibt die FT-Partnerseite Foot Mercato.
In England hat Madjos Gala-Auftritt sofort eine riesige Euphorie entfacht. Bislang blickte man auf der Insel eher skeptisch auf die jungen Sturmalternativen, sollte Harry Kane (33) irgendwann seine Karriere beenden. „Das Wunderkind von Aston Villa, Brian Madjo, könnte Harry Kanes Ersatz in der englischen Nationalmannschaft werden“, schwärmt ‚Talksport‘. Ein kleiner Haken bleibt allerdings: Der junge Angreifer besitzt auch die luxemburgische Staatsbürgerschaft und kam für die A-Nationalelf der Roten Löwen bereits dreimal zum Einsatz – allerdings nur in Freundschaftsspielen. Englands Hoffnung, in Madjo endlich einen Kane-Thronfolger gefunden zu haben, lebt also weiter.
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