Pizarro, Götze & Co.: Diese Spieler verabschieden sich

Am heutigen Samstag verabschieden die Bundesligaklubs einige langzeitige Gesichter ihrer Mannschaften. Während man altgedienten Profis wie Claudio Pizarro einen würdigen Abschied ermöglichen will, trennt sich der ein oder andere Spieler im Streit.

Claudio Pizarro, Mario Götze und Salomon Kalou verlassen ihre Klubs
Claudio Pizarro, Mario Götze und Salomon Kalou verlassen ihre Klubs ©Maxppp

Als Claudio Pizarro am 28. August 1999 sein Debüt für Werder Bremen gab, bestand die Bundesliga noch aus Klubs wie dem SSV Ulm, der SpVgg Unterhaching, dem 1. FC Kaiserslautern und 1860 München. Sollte den Grün-Weißen am heutigen letzten Bundesligaspieltag nicht der Sprung auf einen Relegationsplatz gelingen, würde die unvergleichliche Karriere des 41-jährigen Angreifers ein trauriges Ende finden.

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Werder-Coach Florian Kohfeldt wünscht dem Peruaner ein Traum-Finale zum Abschied: „Man soll sich ja nicht von Gefühlen leiten lassen, aber es gäbe nichts Schöneres zur Abrundung seiner Karriere, als wenn Claudio für uns das entscheidende Tor zur Relegation schießen würde.“

Auf ein letztes Hurra mit seinem Klub verzichtet dagegen Timo Werner. Nach vier Jahren bei den Sachsen wechselt der Angreifer am 1. Juli für 53 Millionen Euro zum FC Chelsea. Der 24-Jährige lässt damit die noch ausstehenden Champions League-Spiele mit RB Leipzig aus und will den Transfer zu den Blues so schnell wie möglich abschließen.

Doppel-Abschied bei der Hertha

Sowohl für Mittelfeldspieler Per Ciljan Skjelbred als auch für Angreifer Salomon Kalou geht nach sieben respektive sechs Jahren die Zeit bei Hertha BSC zu Ende. Die Umstände des Duos könnten allerdings kaum unterschiedlicher sein.

Skjelbred hatte nach zwei unruhigen Jahren beim Hamburger SV bei der Alten Dame seinen Platz in der Bundesliga gefunden. Der 33-jährige Norweger trägt seit 2013 mit seiner ruhigen und bescheidenen Art zum guten Mannschaftsklima bei den Berlinern bei und soll noch einmal vor Publikum verabschiedet werden.

Teamkollege Kalou verlässt den Haupstadtklub dagegen durch die Hintertür. Seit seinem Live-Video aus den Innenräumen der Berliner, bei denen der Ivorer gleich mehrere Corona-Vorschriften außer Acht ließ, ist er suspendiert. Dennoch bleibt der 34-Jährige der größte Namen der jüngeren Vereinsgeschichte der Hertha und verabschiedet sich mit immerhin 53 Treffern und 16 Assists in 173 Pflichtspielen.

Salomon Kalou

Der leise Götze-Abschied

Ebenfalls durch die Hintertür wird sich Mario Götze von Borussia Dortmund verabschieden. Der Weltmeister von 2014 steht aufgrund der kürzlichen Geburt seines Kindes nicht im Kader gegen die TSG Hoffenheim.

Trotz der enttäuschenden Zeit bei den Schwarz-Gelben wünscht BVB-Coach Lucien Favre dem 28-Jährigen nur das Beste: „Er ist und bleibt ein phantastischer Spieler. Er hat nicht viel gespielt, auch wegen des neuen Systems. Er bleibt der intelligenteste Spieler, den ich gesehen habe, macht auf dem Platz alles richtig. Ich wünsche ihm alles Gute.“

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