Dortmunds nächster 100-Millionen-Mann?

Der BVB bleibt in der laufenden Saison weit unter den Erwartungen. Gewinner gibt es dennoch. Einer von ihnen: Jude Bellingham.

Jude Bellingham in Aktion für den BVB
Jude Bellingham in Aktion für den BVB ©Maxppp

Wenn Borussia Dortmund inmitten der Corona-Pandemie 23 Millionen Euro für einen 17-Jährigen ausgibt, muss man bei Schwarz-Gelb schon komplett überzeugt vom Spieler sein. So geschehen bei Jude Bellingham. Und der Mittelfeldspieler rechtfertigt die Ablöse an Birmingham City immer mehr.

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In 39 von möglichen 43 Spielen kam Bellingham zum Einsatz. Kürzlich gelangen ihm seine ersten Treffer in der Bundesliga und der Champions League. Kein Geringerer als Pep Guardiola lobte nach dem Duell mit Manchester City. „Ich kann nicht glauben, dass er erst 17 ist. Vielleicht ist er ein Lügner. Er ist dermaßen gut, ein fantastischer Spieler.“

Mittlerweile ist Bellingham auch schon englischer Nationalspieler – und damit nochmal interessanter für Klubs aus der Heimat. ‚Eurosport‘ meldete kürzlich, dass der FC Chelsea gesteigertes Interesse zeigt. Auf dem Zettel haben Bellingham wohl alle Top-Klubs von der Insel. Fürs Erste fühlt sich der vielseitige Mittelfeldmann jedoch gut aufgehoben in Dortmund.

In der Zukunft könnte Bellingham dann aber zum Gesicht einer riesigen Ablösesumme für den BVB werden. ‚Eurosport‘ bringt schon jetzt umgerechnet rund 115 Millionen Euro Ablöse ins Spiel. Bislang verkaufte Dortmund mit Ousmane Dembélé einen Spieler für einen dreistelligen Millionen-Betrag. 2017 ging der Franzose zum FC Barcelona.

Drei Riesen-Ablösen in Sicht?

Für Jadon Sancho (21) forderte der BVB im vergangenen Sommer 120 Millionen von Manchester United. Letztlich blieb Bellinghams Landsmann – könnte aber nach wie vor 100 Millionen aufwärts einbringen. Für Erling Haaland (20), fraglos einer der gefragtesten Spieler auf dem Markt, gilt das sowieso.

Bellingham könnte der nächste sein. Aber noch ist das Zukunftsmusik. Der Vertrag des dynamischen Rechtsfuß‘ läuft noch bis 2023. Eine Ausstiegsklausel ist wohl nicht integriert. Zunächst gilt es für den BVB, doch noch die Champions League-Qualifikation zu schaffen. Nicht nur am heutigen Sonntag gegen Werder Bremen (15:30 Uhr) wird es dabei auch auf Bellingham ankommen.

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