Barça, Atlético oder Real: Wohin passt Ginter am besten?

Ein Jahr vor Vertragsablauf wird Matthias Ginter seinen Klub Borussia Mönchengladbach wohl verlassen. Der neue Arbeitgeber soll aus Spanien kommen.

Matthias Ginter war bei der EM Stammspieler
Matthias Ginter war bei der EM Stammspieler ©Maxppp

Matthias Ginter sieht seine Zukunft wohl in Spanien. Einem Bericht der ‚Bild‘ zufolge haben alle drei Topklubs ihr Interesse beim deutschen Nationalspieler hinterlegt. Angenommen, das Trio könnte sich wirtschaftlich mit Borussia Mönchengladbach und Ginter einigen: Wohin passt der 27-jährige Innenverteidiger dann am besten? FT macht den Check.

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FC Barcelona

Die Katalanen vollziehen einen Umbruch. Für die Abwehrzentrale holte die neue Vereinsführung Eric García, wie Ginter Rechtsfuß. Der spanische Nationalspieler soll mittelfristig Gerard Piqué beerben. Die beiden Linksfüße Samuel Umtiti und Clement Lenglet könnten noch abgegeben werden.

Ginter verfügt über ein sicheres, wenngleich eher stromlinienförmiges Passspiel. Die große Genialität im Spielaufbau, an die man in Barcelona gewissermaßen gewöhnt ist, fehlt ihm. Aber: Barça agierte unter Ronald Koeman häufig mit Dreierkette. Das könnte Ginters Aussichten auf Einsätze erhöhen.

Atlético Madrid

Auch Atlético war in der jüngsten Meistersaison häufig mit drei Innenverteidigern unterwegs und stellte die beste Abwehr der Liga. Bedarf im Zentrum besteht also auf den ersten Blick nicht. Felipe (32) ist jedoch nicht mehr der Jüngste, eine weitere Alternative wäre also eine Überlegung wert.

Was gegen einen Ginter-Deal spricht: Trainer Diego Simeone steht auf beinharte Innenverteidiger, die sich für keine Dreckigkeit zu schade sind. Ginter ist derweil ein Muster an Fairplay, greift kaum zum Foulspiel und passt nicht so recht zum Messer-zwischen-den-Zähnen-Image der Rojiblancos.

Real Madrid

Bei Real tut sich so einiges in der Innenverteidigung. Sergio Ramos ist schon weg, Raphaël Varane steht vor dem Abschied in Richtung Manchester United. Mit David Alaba soll ein Linksfuß der neue Abwehrboss werden. Wer sein rechtsfüßiger Partner wird, ist noch offen.

Laut der ‚Marca‘ plant Real nicht zwingend, auf den Varane-Abgang zu reagieren. Ginter wäre als Alternative aber eine Überlegung wert. Die Konkurrenz aus Éder Militão und Nacho scheint überwindbar. Aber: Das große Flair, das Real-Neuzugänge oft mitbringen, bringt Ginter nicht mit.

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