Plea zurück in der Wohlfühlzone

Nur Platz acht in der Liga, vier sieglose Spiele in Folge, der Trainer bald weg: Die Stimmung bei Borussia Mönchengladbach war schonmal besser. Gegen Manchester City soll insbesondere Alassane Plea zur Krisenbewältigung beitragen.

Alassane Plea (2. v. l.) lässt sich feiern
Alassane Plea (2. v. l.) lässt sich feiern ©Maxppp

Es ruckelt bei Borussia Mönchengladbach. Seit gut einer Woche ist bekannt, dass Trainer Marco Rose zur kommenden Saison zu Borussia Dortmund wechselt. Es folgte die Heimniederlage gegen Kellerkind Mainz 05 (1:2). Und ausgerechnet jetzt wartet mit Manchester City das formstärkste Team Europas auf die Fohlen.

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Die Vorfreude auf das erste Champions League-Achtelfinale der Vereinsgeschichte ist also getrübt – und dennoch sollte mindestens ein Borusse mit ganz breiter Brust ins Spiel gehen: Alassane Plea, mit neun Torbeteiligungen in sechs Partien Top-Scorer der Königsklasse.

Kurios: In der Bundesliga hatte der französische Mittelstürmer nur bei vier Treffern (18 Einsätze) seine Füße im Spiel. Erklären kann Rose diese Diskrepanz nicht, wie er auf der heutigen Pressekonferenz wissen ließ. Klar sei aber: „Es gibt Phasen, in denen es läuft und die Jungs einen Flow haben. Und es gibt Phasen, in denen es schwieriger wird.“

Verwirrung um Klausel

Generell sei der 27-jährige Plea „ein sehr, sehr guter Fußballer“ mit „enormer Qualität“. Rose: „Alassane ist ein unglaublich wichtiger Faktor für uns, wenn er denn fit ist.“ Doch bleibt er das auch über den Sommer hinaus? ‚Sky‘ berichtete zuletzt von einer Ausstiegsklausel im bis 2023 datierten Vertrag und einer offenen Zukunft.

Dem gegenüber steht eine Aussage von Max Eberl. Der sagte im November 2018 über den mit 23 Millionen Euro Ablöse teuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte überdeutlich: „Plea hat keine Ausstiegsklausel. Nein, es gibt keine Klausel.“ Dennoch: Knipst der Angreifer gerade in seiner Wohlfühlzone Champions League weiter wie gehabt, werden Interessenten im Sommer auf der Matte stehen.

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