M’gladbach: Rolle rückwärts bei Zakaria?

Denis Zakaria hat eine schwierige Zeit hinter sich. Wechselt der Mittelfeldmann nun den Klub oder wagt er den Neustart in Mönchengladbach?

Denis Zakaria ärgert sich
Denis Zakaria ärgert sich ©Maxppp

Der Weg schien vorgezeichnet: Ein Jahr vor Vertragsende 2022 wollte Denis Zakaria den nächsten Karriereschritt gehen. Schon lange war der Mittelfeldspieler auf dem Radar von Topklubs wie Manchester City, Manchester United oder auch dem FC Bayern.

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Nun ist es so weit, Zakaria hat nur noch ein Jahr Vertrag bei Borussia Mönchengladbach. Doch der 24-Jährige ist nicht mehr das lukrative Verkaufsobjekt, um das sich die Spitzenklubs reißen. Das liegt insbesondere an seiner Knieverletzung im März 2020, die ihn bis November zum Zuschauen zwang.

Seitdem ist Zakaria seinen Stammplatz in Gladbach los. Und auch bei der EM war er im Schweizer Team nicht gesetzt, spielte nur einmal von Beginn und erzielte beim Ausscheiden gegen Spanien auch noch ein Eigentor. Irgendwie sinnbildlich für den Abwärtstrend seit der Verletzung.

Hütter kennt Zakaria gut

Gibt es nun eine Planänderung? In Gladbach ist man selbstredend weiter überzeugt von Zakaria Potenzial. Und in Adi Hütter trifft er nun auf jenen Trainer, der ihn bei YB Bern einst zum Profi machte. Klar, dass Hütter sich eine erneute Zusammenarbeit vorstellen kann.

„Auch das ist möglich“, antwortete Hütter laut ‚kicker‘ auf die Frage, ob Zakaria vielleicht doch noch über 2022 hinaus in Gladbach verlängert. Dennoch gilt weiterhin, dass man sich unterhalten müsse, „wenn ein Angebot für ihn kommt, das für alle Beteiligten Sinn ergibt und gut ist“, so Hütter zur ‚Bild‘. Aktuell sieht es danach aber nicht aus.

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