Schalke: „Sehr positive“ Gespräche mit Rückkehrern – noch Hoffnung bei Jullien

Sechs Leihrückkehrer müssen am Montag bei Schalke 04 wieder auf der Matte stehen. Sportdirektor Rouven Schröder ist aber optimistisch, bei allen eine Lösung zu finden. Den Transfer von Christopher Jullien will der 46-Jährige derweil noch nicht abhaken.

Amine Harit im Einsatz für Olympique Marseille
Amine Harit im Einsatz für Olympique Marseille ©Maxppp

Rouven Schröder ist optimistisch, bei den sechs Leihrückkehrern des FC Schalke 04 eine für alle Seiten gute Lösung zu finden. Im Gespräch mit der ‚WAZ‘ bestätigt der Sportdirektor der Königsblauen, dass das Sextett zwar am Montag ins Training einsteigen müsse, „es findet aber ein tägliches Update mit den Spielern und den Beratern statt. Diese Gespräche sind sehr positiv. Wenn wir das Gefühl haben, dass wir in finalen Gesprächen mit einem Klub sind, kann es sein, dass der Spieler nicht anreisen muss.“

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Dies betrifft die Rückkehrer Amine Harit (25/Olympique Marseille), Ozan Kabak (22/Norwich City), Hamza Mendyl (24/Gaziantep FK), Can Bozdogan (21/Besiktas), Levent Mercan (21/Karagümrük) und Rabbi Matondo (21/Cercle Brügge).

Eingeplant sind die Spieler auf Schalke nicht, diesbezüglich gebe es auch „aktuell keine Hintertür“, so Schröder. Allerdings: „Wenn die Dinge noch nicht gelöst sind, haben wir vollen Respekt vor den Spielern, die Arbeitsverträge bei uns unterschrieben haben. Bei dem einen geht es schneller, bei dem anderen dauert es etwas.“

Kommt Jullien doch noch?

Ein weiterer Spieler, bei dem es dauern könnte, ist Christopher Jullien. Der 29-jährige Innenverteidiger von Celtic Glasgow war bereits auf Schalke zum Medizincheck, letztendlich konnte er sich mit Königsblau aber nicht auf einen Vertrag einigen.

Offenbar scheiterte es am Gehalt, wie Schröder durchblicken lässt: „Es sind Momente, in denen man einsehen muss, dass es nicht in die jetzige Situation passt. Wir sind uns nicht einig geworden und das sind Themen, vor denen wir keine Angst haben dürfen.“

Dass es im Laufe der Transferperiode aber doch noch zu einer Einigung zwischen Jullien und Schalke kommen wird, will der Sportdirektor nicht ausschließen: „Der Spieler bleibt weiterhin interessant. Christopher ist ein toller Spieler und trainiert jetzt wieder bei Celtic. Wir machen hier weiter – mal schauen, was passiert. Wir sind weiterhin offen. Die Hintertüre ist doch manchmal gar nicht so schlecht.“

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