Koné kommt: Wer ist Gladbachs neues Juwel?

Borussia Mönchengladbach hat sich auf dem Transfermarkt gegen die europäische Konkurrenz durchgesetzt. Die Verpflichtung von Kouadio Koné ist perfekt. FT nimmt den jungen Franzosen unter die Lupe.

Kouadio Koné im Trikot des FC Toulouse
Kouadio Koné im Trikot des FC Toulouse ©Maxppp

Alassane Plea, Mamadou Doucouré, Ramy Bensebaini, Michaël Cuisance, Marcus Thuram – die Liste der Spieler, die Gladbach aus Frankreich verpflichtet hat, erhält Zuwachs. Mit Kouadio Koné (19) sicherten sich die Fohlen am heutigen Donnerstag einen Spieler, der unter anderem von RB Leipzig, Manchester United und dem AC Mailand umworben wurde. Dass Gladbach der perfekte Ort ist, um sich als junger Spieler auf höchstem Niveau zu entwickeln, hat sich auch bis nach Toulouse herumgesprochen.

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Sein Debüt im Profifußball feierte Koné 2019 für den FC Toulouse in der Ligue 1. Im darauffolgenden Jahr reichte es zwar für 13 Einsätze – viele davon über die vollen 90 Minuten – für den Klassenerhalt jedoch nicht. In der Ligue 2 avancierte der Senkrechtstarter dann zum Stammspieler. Seine Leistungen in der Hinrunde bewegten die Verantwortlichen in Mönchengladbach zum Handeln, um zu verhindern, dass ihnen ein anderer Klub zuvorkommt.

Neun Millionen für die Zukunft

Die Ablöse für den zentralen Mittelfeldspieler liegt bei rund neun Millionen Euro. Eine Investition in die Zukunft, denn die aktuelle Saison wird der Jugendnationalspieler noch beim FC Toulouse zu Ende bringen, bevor er im Sommer zum Kader der Borussia stößt. Mittelfristig ist er als Ersatz für Denis Zakaria oder Florian Neuhaus eingeplant, die ihrerseits das Interesse von Spitzenklubs geweckt haben.

Koné ist ein Box-to-Box-Spieler mit hoher Laufbereitschaft. Seine Physis ist eine seiner Stärken. Darüber hinaus hat er eine überdurchschnittlich gute Technik, die ihm eine enge Ballführung in seinen Dribblings ermöglicht. In Frankreich sagt man ihm nach, er brauche noch zu viel Zeit, um sich vom Ball zu lösen. Zeit, die er in der Bundesliga nicht bekommen wird. An das Tempo muss er sich schnell gewöhnen, um sich im hochqualitativ besetzten Mittelfeld der Borussia durchzusetzen.

An seinen Abschlussqualitäten muss Koné zudem noch arbeiten. Obwohl er sich selbst oft in aussichtsreiche Schusspositionen bringt, mangelt es ihm dann an Präzision und Kraft, um erfolgreich zu sein. Lediglich zwei Treffer in seiner gesamten Profikarriere belegen dies. Nichtsdestotrotz ist sicher, dass Max Eberl mit Koné wieder ein absolutes Toptalent in die Bundesliga gelotst hat.

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