Nächste Wende im Vinicius-Poker
Berichte über einen Abgang von Vinicius Junior bei Real Madrid prägten die spanische Presselandschaft in den vergangenen Monaten. Seit der Entlassung von Xabi Alonso hat sich jedoch einiges geändert.
Vor einigen Tagen wurde berichtet, dass Manchester City großes Interesse an Vinicius Junior zeigen soll. „City drängt Vinicius, seinen Vertrag nicht zu verlängern“, titelte die ‚Sport‘ sogar. Darüber hinaus hielten sich in den vergangenen Monaten hartnäckig Gerüchte um Klubs aus Saudi-Arabien, die den brasilianischen Star mit astronomischen Summen in die Wüste locken wollen.
Aus einem neuen Bericht der ‚as‘ geht allerdings hervor, dass Vinicius wohl doch länger ein Königlicher bleibt, als bisher angenommen. Zwischen den Verantwortlichen seines Arbeitgebers, seinem Berater und ihm herrsche „vollstes Verständnis“, was eine Vertragsverlängerung angeht. Der Dialog sei „kontinuierlich“ und man sei der Ausdehnung des Kontrakts näher denn je. Das aktuell gültige Papier ist bis 2027 datiert.
Neue Situation ohne Alonso
Unter der Leitung von Xabi Alonso verschlechterten sich die Leistungen des 45-fachen Nationalspielers, zudem sorgte Vini Junior für einige Turbulenzen – auf und neben dem Platz. Die Thematik hatte sich aber mit der Entlassung des ehemaligen Leverkusen-Trainers erübrigt. Dass Vinicius inzwischen wieder zu alter Stärke gefunden hat und auch während der Zusammenarbeit mit Alonso nicht die Flinte ins Korn warf, werde ihm von der Real-Führung hoch anerkannt, so die ‚as‘.
Seit elf Spiele steht Álvaro Arbeloa in der Verantwortung. Unter dem einstigen Real-Verteidiger läuft es sportlich wieder rund. Für die Blancos und für Vini persönlich. Mit Arbeloa an der Seitenlinie erzielte der Flügelstürmer in der Champions drei Tore und lieferte drei Assists in vier Spielen, in der Liga waren es vier Tore in fünf Spielen.
Dass die rapide ansteigende Formkurve zeitnah mit einem neuen Arbeitsvertrag belohnt wird, ist nun wahrscheinlicher denn je. Die deutlich bessere Beziehung zum neuen Trainer ist dabei sehr zuträglich. „Ich möchte, dass Vinicius glücklich ist“, sagte Arbeloa auf einer Pressekonferenz im Januar. Sollte der Tempodribbler bald verlängern, dürfte das nicht nur dem Cheftrainer ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Weitere Infos