Wolfsburg denkt groß: Gerüchte um Kehl & Freund
Der VfL Wolfsburg beschäftigt sich auf der Suche nach einem neuen Sportdirektor auch mit auf den ersten Blick unrealistischen Personalien.
Der VfL Wolfsburg benötigt einen Neuanfang. Nachdem Trainer Paul Simonis auch intern nie eine wirkliche Chance bekommen hatte und gehen musste, wird wohl auch Sportdirektor Sebastian Schindzielorz, hauptverantwortlich für den unausgewogenen Kader, vor die Tür gesetzt. Die Suche nach dessen Nachfolger läuft auf Hochtouren.
Spätestens zur Winterpause soll die Position wieder besetzt sein, um im Januar dann die nötigen Kaderveränderungen vorantreiben zu können. Namen möglicher Nachfolger kursieren zuhauf, die meisten bringen eine Menge Erfahrung in der Bundesliga mit. Da wären etwa Sven Mislintat und Jonas Boldt, die laut der ‚Sport Bild‘ Interesse am frei werdenden Job beim Bundesligisten zeigen.
Im Gegensatz zu den ebenfalls gehandelten Fabian Wohlgemuth (VfB Stuttgart) und Marcel Schäfer (RB Leipzig) sind Boldt und Mislintat derzeit ohne Verein und wären sofort verfügbar.
Kehl & Freund werden diskutiert
Das Fachmagazin bringt allerdings noch zwei weitere Namen ins Gespräch. So sollen sich die Niedersachsen mit Sebastian Kehl und Christoph Freund beschäftigen. Der eine sitzt bei Borussia Dortmund, der andere beim FC Bayern fest im Sattel. Äußerst fraglich, ob Kehl oder Freund ernsthaft einen Wechsel zu einem Klub in Erwägung ziehen würden, der gegen den Abstieg spielt und sich in einer chaotischen Phase befindet.
Die gehandelten Namen zeigen, dass der Anspruch in Wolfsburg noch immer deutlich größer ist, als die Realität es im Moment vermuten lässt. Ob vor dem neuen Sportdirektor ein neuer Trainer installiert wird, ist noch unklar. Das hängt unter anderem davon ab, wie sich die Niedersachsen unter Interimstrainer Daniel Bauer präsentieren. Sollte die Suche nach einem Sportdirektor schnell abgeschlossen werden, könnte die Fahndung nach einem neuen Trainer zu dessen ersten Aufgaben gehören.
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