Leverkusen aufgepasst: Alajbegovic im Bayern-Fokus
In Österreich und auf dem internationalen Parkett wirbelt Kerim Alajbegovic mächtig umher. Beim FC Bayern schielt man offenbar in Richtung des 18-Jährigen, dessen kurz- bis mittelfristige Zukunft aber voraussichtlich bei Bayer Leverkusen liegen wird.
Als Kerim Alajbegovic im vergangenen Sommer seine Zelte bei Bayer Leverkusen abbrach und zu RB Salzburg weiterzog, war sein zwei Millionen Euro teurer Wechsel nur eine Randerscheinung auf dem hitzigen Transfermarkt. Ein halbes Jahr später rückt das 18-jährige Toptalent etwas mehr ins Rampenlicht.
Für RB sammelte Alajbegovic in der Europa League, im Pokal und in der österreichischen Bundesliga reichlich Scorerpunkte (elf Tore, drei Assists). Das ist laut ‚Gazzetta dello Sport‘ auch dem FC Bayern, Juventus Turin und dem AC Mailand aufgefallen. Die drei europäischen Topklubs beobachten dem Bericht zufolge intensiv, wie es mit dem jungen Flügelstürmer weitergeht.
Leverkusen am längeren Hebel
Dass der gebürtige Kölner nach der laufenden Spielzeit aber zu einem der drei genannten Vereine wechseln wird, ist eher unwahrscheinlich. Grund dafür ist die Rückkaufoption von Bayer Leverkusen. Auch wenn Alajbegovic nicht unmittelbar den Durchbruch bei den Rheinländern schaffte, von seinen Qualitäten war man im Verein stets überzeugt.
Beim Verkauf nach Österreich sicherte sich die Werkself deshalb die Option, Alajbegovic für acht Millionen Euro zurückzuholen. Dass der Bundesligist von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wird, ist der italienischen Sportzeitung zufolge so gut wie in Stein gemeißelt. Auch deutsche und österreichische Medien berichteten in den vergangenen Monaten schon davon, dass Leverkusen die Option ziehen will.
Wirtz-Nachfolger mit Verzögerung?
In Leverkusen gilt der dribbelstarke Offensivspieler als zentraler Baustein in der Kaderplanung. Ob man ihm eine ähnliche Entwicklung wie Florian Wirtz zutraut, ist unbekannt. Den ersten Schritt zu einer internationalen Karriere hat der bosnische Nationalspieler allerdings schon gemacht. Wird der Rohdiamant in der Mozartstadt und anschließend wieder in Leverkusen weiter geschliffen, könnte er bald schon so strahlen wie Wirtz.