Der Schlüssel zum Klassenerhalt? Wolf könnte länger beim FC bleiben

Seit Oktober ist Marius Wolf an den 1. FC Köln ausgeliehen. Obwohl er erst drei Spiele für die Geißböcke absolvierte, heimste der Flügelspieler bereits viel Lob ein. In der Tat ist die Leihgabe von Borussia Dortmund bisher einer der wenigen Lichtblicke bei den Kölnern, die mit nur zwei Punkten aus fünf Spielen denkbar schlecht in die Saison gestartet sind.

Marius Wolf ist an Köln verliehen
Marius Wolf ist an Köln verliehen ©Maxppp

Nach dem 1:1-Unentschieden des 1. FC Köln gegen Aufsteiger VfB Stuttgart am vergangenen Freitagabend zeigte sich Trainer Markus Gisdol begeistert von Marius Wolf: „Marius bringt und Ruhe und Stabilität. Er hat das tadellos gemacht.“ Im Verbund mit dem anderen Kölner Neuzugang Dimitrios Limnios setzte er über die rechte Seite immer wieder Akzente und zeigte, dass er schon jetzt eine echte Verstärkung für die kriselnden Domstädter ist.

Unter der Anzeige geht's weiter

Köln für Wolf „total reizvoll und spannend“

Dass sich der 25-jährige Flügelspieler im Sommer für einen Wechsel zum 1. FC Köln entschied, kam für viele überraschend. Im Gespräch mit der ‚Sport Bild‘ begründet Wolf seine Entscheidung: „Zum einen will ich spielen, was in Dortmund nicht möglich gewesen wäre. Und Köln ist unabhängig von den Prognosen total reizvoll und spannend. Der FC ist ein Traditionsverein und ich bin davon überzeugt, dass wir eine gute Mannschaft haben und den Klassenerhalt schaffen. Sonst wäre ich nicht gekommen.“

Auch eine längere Zukunft in Köln kann sich der in der vergangenen Spielzeit an Hertha BSC ausgeliehene Allrounder vorstellen. „Natürlich wünsche ich mir, dass ich eine so gute Saison spiele, dass der FC mich nächstes Jahr behalten will. Im Fußball weißt du aber nie, wo du in einem halben Jahr bist. Ich komme damit gut zurecht und finde mich schnell in einer neuen Umgebung ein“, relativiert Wolf gleichzeitig auch. Eine feste Verpflichtung käme für die Kölner ohnehin nur in Frage, wenn dem Klub der Klassenerhalt gelingen sollte.

Allzweckwaffe im Spiel der Kölner

Für das Ziel Nichtabstieg könnte Wolf zum Schlüsselspieler einer Mannschaft heranwachsen, bei der es auf vielen Positionen noch hapert. Gegen Stuttgart zog Gisdol den gebürtigen Coburger nach der frühen Auswechslung von Kingsley Ehizibue aus dem rechten Mittelfeld auf die Rechtsverteidiger-Position zurück. In der Folge agierten die Geißböcke defensiv deutlich stabiler.

Nicht ausgeschlossen, dass diese Variante auch in den kommenden Spielen eine realistische Option ist. Die Vielseitigkeit des ehemaligen U21-Nationalspielers, der die gesamte rechte Außenbahn bespielen kann, gibt dem FC in jedem Fall mehr Möglichkeiten, was Aufstellung und Taktik betrifft.

Weitere Infos

Kommentare