Transfer-Drama: Freiburg sauer auf Atubolu
Bei Noah Atubolu steht derzeit kein Transfer akut bevor. Beim SC Freiburg wird der Torhüter aber nicht mehr mit Einsatzzeiten rechnen können. Eine Zwickmühle, aus der sich der Torwart nur noch mit einem Wechsel befreien kann.
Beim SC Freiburg gehörte Noah Atubolu stets zu den Publikumslieblingen. Der junge Torhüter stammt aus der eigenen Jugend, erhielt trotz einiger Patzer in seiner Anfangszeit bei den Profis immer wieder das Vertrauen der Verantwortlichen und dankte es mit einer starken Entwicklung, die ihn inzwischen zu einem der besten Keeper in Deutschland machen.
Laut ‚Sport Bild‘ hat sich der Wind aber gedreht. In den Gesprächen über Verbleib oder Abschied soll sich Atubolu dem Fachmagazin zufolge „zu wenig respektvoll verhalten“ haben, von fehlender Dankbarkeit ist die Rede.
Über einen langen Zeitraum blockte der Schlussmann alle Versuche aus dem Breisgau, den Vertrag zu verlängern. Folgerichtig schnappten sich die Freiburger Mio Backhaus (22) von Werder Bremen als neue Nummer eins – und setzten Atubolu sprichwörtlich die Pistole auf die Brust.
Problematisch: Atubolu liegen derzeit keine konkreten Angebote vor, so die ‚Sport Bild‘. Auch an den SC ist kein Interessent herangetreten, um die Möglichkeit zu erbitten, in direkten Kontakt mit dem 24-jährigen Torwart treten zu dürfen. Da Atubolus Vertrag beim Bundesligisten noch bis 2027 gültig ist, wäre das nach FIFA-Regularien der korrekte Weg.
Drohszenario Tribünenplatz
Eine Situation, die im Lager von Atubolu für Nervosität sorgen dürfte. Denn jetzt droht dem aufstrebenden Torhüter ein Tribünenplatz. Nach der Verpflichtung von Backhaus als neue Nummer eins gibt es kein Zurück mehr für Atubolu. Dass Letztgenannter nochmal für Freiburg aufläuft, ist unwahrscheinlich.
Alles andere als ein Wechsel könnte für Atubolu zum Karrierekiller werden. Dem Bericht zufolge hofft der U21-Nationalspieler auf einen Domino-Effekt. Newcastle United, der FC Chelsea, Aston Villa und der FC Liverpool könnten auf der Torwartposition aktiv werden. Bei diesen englischen Schwergewichten steht Atubolu allerdings nicht ganz oben auf der Wunschliste.
Weiter heißt es, die Freiburger könnten es sich durchaus leisten, Atubolu 2027 sogar ablösefrei ziehen zu lassen. Natürlich würden auch die SC-Bosse ein solches Szenario gerne vermeiden. Für Atubolu hätte eine Saison ohne Spielpraxis aber auch Folgen für seine Nationalmannschaftsambitionen. Der Druck liegt jetzt klar auf dem Schlussmann und seinen Beratern.
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