VfB an Mittelstürmer Phaeton dran

Als Aufsteiger stellt der VfB Stuttgart die fünftbeste Offensive der Bundesliga. Trotzdem schaut man sich auch nach frischem Personal für den Angriff um. Der Blick wandert einmal mehr nach Frankreich.

Matthias Phaeton in Aktion
Matthias Phaeton in Aktion ©Maxppp

Seit Sven Mislintat als Sportvorstand des VfB Stuttgart tätig ist, holten die Schaben schon einige vielversprechende Talente aus Frankreich. Silas Wamangituka (21) etwa schlug voll ein, Tanguy Coulibaly (19) zeigt zumindest hochinteressante Ansätze.

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Mit Matthias Phaeton hat Mislintat nun offenbar das nächste Talent aus Frankreich an der Angel. Dem Rundfunksender ‚RMC‘ zufolge hat sich der VfB nach dem 21-jährigen Mittelstürmer vom Zweitligisten EA Guingamp erkundigt.

Dauer-Joker bei Guingamp

Laut ‚Ouest France‘ sprach Trainer Pellegrino Matarazzo sogar schon persönlich mit Phaeton. Der 1,85 Meter große Rechtsfuß besitzt bei Guingamp noch einen Vertrag bis 2023. In der laufenden Saison kam er in aller Regel als Joker zum Einsatz, dabei gelangen Phaeton drei Tore.

Maxime Barbaud, Redakteur bei unserer französischen Partnerseite Foot Mercato, beschreibt Phaeton als „interessanten Strafraumspieler“, der eher mit Körperlichkeit als mit Technik glänzt. „Er ist so etwas wie der Edeljoker bei Guingamp“, schildert Barbaud, der Phaeton aber auch „kleinere Probleme mit der Mentalität“ bescheinigt. Bei seinem Ausbildungsklub Stade Brest wurde der Stürmer einst rausgeworfen.

FT-Meinung

perspective

Mit Zwei-Meter-Mann Sasa Kalajdzic (23) und dem langzeitverletzten Hamadi Al Ghaddioui (30) hat der VfB zwei nominelle Mittelstürmer im Kader. Matarazzo lässt aber auch gerne mal ohne echte Neun spielen. Trotzdem könnte Phaeton als Perspektivspieler zum Bundesliga-Zehnten stoßen. Ob noch in diesem Winter oder erst im Sommer, bleibt offen.

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