FC Bayern: Flick-Abschied quasi sicher – drei Alternativen

Das Champions League-Aus gegen Paris St. Germain trifft den FC Bayern hart. Für Trainer Hansi Flick war es wahrscheinlich das letzte große Spiel als Münchner Coach.

Hansi Flick gewann mit den Bayern sieben Titel
Hansi Flick gewann mit den Bayern sieben Titel ©Maxppp

Vor dem gestrigen 1:0-Sieg bei Paris St. Germain verriet Lothar Matthäus, dass er noch am Vortag mit Hansi Flick telefoniert habe. Im Anschluss an die Partie ließ der Rekordnationalspieler die Bombe dann platzen und sagte bei ‚Sky‘: „Ich bin überzeugt, dass Hansi Flick nach dieser Saison nicht mehr Bayern-Trainer ist.“

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Das deckt sich mit FT-Informationen von heute Nacht. Wie unsere Redaktion erfuhr, ist Flicks Abschied quasi schon beschlossene Sache. Zu groß sind die Risse durch den Zwist mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Und zu verlockend ist für Flick das Angebot, Bundestrainer zu werden.

Bemerkenswert offen bekundete der Trainer bei ‚Sky‘: „Egal, was ich machen würde, meine Familie würde mich immer unterstützen und hinter mir stehen. Ob ich vielleicht beim DFB wäre und dort einen anderen Rhythmus hätte, ist für sie vollkommen egal.“ Und für die Bayern?

Drei Alternativen zu Flick

Flick hat noch einen Vertrag bis 2023. Will der Triple-Trainer aber partout nicht weitermachen, ergibt es keinen Sinn, ihn zu zwingen. Alternativen hat der FCB bereits im Kopf. Matthäus‘ Infos zufolge haben sich die Bayern mit RB Leipzigs Julian Nagelsmann „schon ein bisschen unterhalten. Auch über wirtschaftliche Dinge.“

Wie FT erfuhr, steht der 33-Jährige tatsächlich hoch im Kurs. Zunächst müsste jedoch eine Einigung mit Hauptkonkurrent RB gefunden werden. Zudem schätzen die Bayern Thomas Tuchel. Dass es nahezu unmöglich ist, den Deutschen vom FC Chelsea wegzulotsen, ist dem FCB aber bekannt. Eine dritte Option: Oliver Glasner vom VfL Wolfsburg.

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