„Schauen uns um“: Schalke denkt an Vertragslose – Zweifel an Kramers System?

Sportlich wie finanziell befindet sich der FC Schalke 04 in einer schwierigen Situation. Ein vertragsloser Neuzugang könnte da Abhilfe schaffen.

Rouven Schröder war Sportdirektor auf Schalke
Rouven Schröder war Sportdirektor auf Schalke ©Maxppp

Die Mission Klassenerhalt ist für den FC Schalke 04 die erwartet schwere Aufgabe. In der Bundesliga steht der Aufsteiger nach acht Spieltagen mit nur sechs Punkten auf Platz 15 – nur einen Zähler von der roten Zone entfernt.

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Und die Situation der Königsblauen wird nicht leichter. Mit Rodrigo Zalazar und Sepp van den Berg fallen zwei wichtige Spieler langfristig aus und gesellen sich zu Marcin Kaminski, der sich schon seit ein paar Wochen im Schalker Lazarett aufhält.

Etwas Positives bringen die Ausfälle des Trios aber mit sich. Laut der ‚Sport Bild‘ wird durch daraus resultierende Gehaltseinsparungen Platz im Transferbudget der finanziell klammen Gelsenkirchener frei. Im Winter könnte S04 also noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden – oder sogar schon eher?

„Unser Vertrauen in die Gruppe ist groß, daran ändern auch die schmerzhaften Ausfälle nichts. Wir werden also mit Sicherheit keinen Schnellschuss machen. Dennoch schauen wir uns grundsätzlich auf dem Markt um, und dazu gehören auch vertragslose Spieler“, gewährt Sportdirektor Rouven Schröder einen Einblick in die Planungen.

Zweifel an Kramer

Ob Frank Kramer noch als Cheftrainer an der Seitenlinie stehen wird, wenn ein potenzieller Neuzugang auf Schalke eintrifft, ist offen. Laut der ‚Sport Bild‘ hat ein Teil der aktuellen Führungsspieler Zweifel am Spielsystem des 50-Jährigen. Kein gutes Zeichen.

Kramer bevorzugt eine tiefe Defensivlinie in Kombination mit einem schnellen Umschaltspiel. Um eine solche Spielweise erfolgreich umzusetzen, bräuchte S04 aber schnellere Spieler, als der Kader aktuell hergibt. Schröder wird versuchen, dieses Qualitätsdefizit auf dem Transfermarkt zu beheben.

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