Der FC Barcelona ist sich im Klaren, welcher Topspieler im Sommer an Land gezogen werden soll. Cristiano Ronaldo geht als Sieger aus einem Millionen-Prozess mit Ex-Klub Juventus Turin hervor. Die FT-Presseschau am Dienstag.
Barça forciert Álvarez-Verpflichtung
Schon seit Monaten wird Julián Álvarez (25) beim FC Barcelona als künftiger Nachfolger von Robert Lewandowski (37) gehandelt. Im Werben um den argentinischen Angreifer von Atlético Madrid gehen die Katalanen womöglich in die Vollen. Laut einem Bericht der ‚Sport‘ ist Alvárez für den Sommer Barças unangefochtenes Transferziel Nummer eins und als der Spieler auserkoren worden, der den Angriff der Zukunft anführen soll.
Barça wolle alles daransetzen, den Weltmeister an Bord zu holen, Voraussetzung sei die finanzielle Stabilität und Einhaltung der 1:1-Regel. Der ‚Sport‘ zufolge vergleicht man intern die möglichen Kosten bei einem Kauf mit jenen von Luis Suárez (38), der 2014 für rund 81 Millionen Euro vom FC Liverpool gekommen war. Unterdessen bahnt sich bei Atlético im Sommer ein Umbruch in der Sturmzentrale an. Als potenzielle Verstärkung haben die Rojiblancos laut der ‚Marca‘ PSG-Angreifer Gonçalo Ramos (24) ausgemacht.
Juve verliert gegen CR7
Der seit 2021 andauernde Rechtsstreit zwischen Cristiano Ronaldo (40) und Juventus Turin über ausstehende Gehaltszahlungen ist offenbar entschieden. Der ‚Gazzetta dello Sport‘ zufolge hat das Turiner Arbeitsgericht die Berufung der Bianconeri zurückgewiesen und verkündet, dass der portugiesische Superstar die von Juve geforderten 9,8 Millionen Euro nicht zurückzahlen muss.
Gegenstand des Prozesses waren Gehälter, die während der Corona-Pandemie aufgeschoben worden waren. Eine Großzahl der Juve-Profis stimmte seinerzeit einem Gehaltsverzicht zu. Laut dem Bericht behält sich der italienische Spitzenklub das Recht vor, zu prüfen, ob weitere rechtliche Schritte möglich sind. Zwischen 2018 und 2021 hatte CR7 das Trikot der Alten Dame getragen, dabei 101 Tore und 28 Assists in 134 Einsätzen beigesteuert.