FT-Kurve Weltmeisterschaft

Tuchel droht Sperre | Bayerns Pflicht-Transfer

Die FIFA bereitet parallel zu der entscheidenden Phase bei der WM disziplinarische Maßnahmen gegen einige Spieler und Trainer vor. Ex-Bayern-Profi Willy Sagnol hat einen ganz heißen Geheimtipp für Max Eberl und Co. Die FT-Presseschau am Mittwoch.

von Martin Schmitz
2 min.
Die FT-Presseschau am 15.07.2026 @Maxppp

FIFA geht gegen Kritiker vor

Der Fußball-Weltverband plant einen großen Rundumschlag. Das berichtet ‚The Athletic‘: „Die FIFA will nach der Weltmeisterschaft Spieler und Trainer sanktionieren, die sich zu kritisch geäußert und den Sport in Verruf gebracht haben.“ Bei kaum einem Turnier standen die Schiedsrichter so im Fokus wie bei der XXL-WM in Mexiko, Kanada und den USA. Nicht selten wurden sie von den Aktiven scharf kritisiert. Mehrere Disziplinarverfahren sollen daher angelaufen sein, die Sanktionen werden „von den Schiedsrichterberichten und anderen Faktoren abhängen“.

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Unter anderem soll es die Trainer Hossam Hassan von Ägypten, Murat Yakin von der Schweiz und Thomas Tuchel von England betreffen. Tuchel war nach dem Sieg Englands über Mexiko (3:2) im Achtelfinale den australischen Schiedsrichter Alireza Faghani wegen des Platzverweises für Jarell Quansah hart angegangen: „Das ist nicht gut genug. Er kann jede Mannschaft jederzeit vom Platz schicken. Das ist einfach nicht gut genug. Es ist einfach unberechenbar, es ist in den Spielen einfach unzuverlässig.“

Sagnol als Bayern-Scout?

Läuft Warren Zaïre-Emery künftig für den FC Bayern München auf? Wenn es nach Ex-Profi Willy Sagnol geht, sollte der deutsche Rekordmeister den 20-jährigen Mittelfeldspieler von Paris St. Germain loseisen. „Ich bin ein großer Fan von Warren Zaïre-Emery. Vom Typ her ist er sehr Bayern-like“, erklärt der georgische Nationaltrainer gegenüber der ‚Sport Bild‘, „Zaïre-Emery hat einen super Charakter, arbeitet fleißig, hat sich spielerisch sehr gut entwickelt.“

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Der Vertrag des PSG-Eigengewächses läuft noch bis 2029, eine Verpflichtung wäre daher nicht günstig – falls der französische Hauptstadtklub überhaupt in Erwägung ziehen sollte, den Nationalspieler abzugeben. Der Spieler selbst könnte laut Sagnol eventuell nicht abgeneigt sein, woanders sein Glück zu suchen: „Wenn er in Paris zu oft auf der Bank sitzt, hat er vielleicht den Wunsch, den Verein zu wechseln.“ Das sah jedoch in der vergangenen Saison nicht danach aus. Wettbewerbsübergreifend stand Sagnols Geheimtipp bei PSG 61 Mal auf dem Platz, davon 48 Mal in der Startelf. Nur in zwei Partien kam Zaïre-Emery verletzungsbedingt nicht zum Einsatz.

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