Verhandlungen gescheitert: Werder rückt von Weiser-Deal ab

Beim SV Werder Bremen brachte Mitchell Weiser seine stagnierende Karriere wieder in Schwung. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit wird es aller Voraussicht nach jedoch nicht geben.

Mitchell Weiser lief eine Saison auf Leihbasis für Werder auf
Mitchell Weiser lief eine Saison auf Leihbasis für Werder auf ©Maxppp

Der Transfer von Mitchell Weiser zu Werder Bremen ist ins Wasser gefallen. Eine Verpflichtung des Rechtsverteidigers von Bayer Leverkusen ist für den Aufsteiger trotz mehreren Verhandlungsrunden nach eigenen Aussagen nicht durchführbar.

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Gegenüber der ‚DeichStube‘ sagt Werder-Manager Frank Baumann: „Bei Mitch geht die Tendenz sehr klar dahin, dass es nicht klappen wird. Insofern werden wir dort jetzt weitere Optionen verfolgen. Bei solchen Transfers sind immer mehrere Parteien beteiligt. Nun hat es weitere Gespräche zwischen Leverkusen und den Vertretern von Mitch gegeben – und da ist keine Einigung gefunden worden.“

Ein großer Knackpunkt in den Verhandlungen war stets das üppige Gehalt von Weiser, der bei der Werkself rund 3,5 Millionen Euro jährlich einstreicht. Bayer hatte während der Leihe in der vergangenen Saison dem Vernehmen nach 90 Prozent des Gehalts übernommen.

Restchance für Grün-Weiß?

Weiser hat der ‚DeichStube‘ zufolge auf eine Abfindungszahlung im Falle eines Wechsel bestanden. Für Leverkusen kommt dies aber offenbar nicht in Frage. Gänzlich abhaken will Baumann den Deal trotz der Umstände nicht: „Vielleicht geht da irgendwann noch einmal eine Tür auf, aktuell sieht es aber eher nicht danach aus.“

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