Schlüsselspiele für Newcastle: Howe bereits unter Druck

Ohne Sieg steht Newcastle United am Tabellenende der Premier League. Gegen Norwich City und den FC Burnley sollten die Magpies ihre ersten Dreier einfahren, sonst droht die Mannschaft von Eddie Howe komplett im Abstiegssumpf zu versinken.

Eddie Howe ist Trainer von Newcastle United
Eddie Howe ist Trainer von Newcastle United ©Maxppp

Die Zukunft von Newcastle United ist sonnig. Seit der Übernahme durch ein saudi-arabisches Konsortium sind die Magpies der reichste Klub der Welt. Die Möglichkeiten scheinen grenzenlos, insofern die Verantwortlichen mit dem frischen Geld gut umzugehen wissen.

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Die Gegenwart von Newcastle ist hingegen trist und grau. Nach 13 absolvierten Premier League-Spieltagen ist der Klub aus dem Nordosten Englands immer noch ohne Sieg – und damit akut abstiegsgefährdet. Daran konnte auch die Entlassung von Trainer Steve Bruce nichts ändern.

Seit rund drei Wochen hat Eddie Howe die Zügel beim NUFC in der Hand. Unter seiner Führung holte das Team beim 3:3 gegen den FC Brentford einen Punkt (Howe verpasste das Spiel aufgrund einer Covid-Infektion) und verlor mit 0:2 gegen den FC Arsenal. Zwei absolvierte Spiele und schon ist der neue Trainer unter enormen Druck.

Siege müssen her

Denn mit Blick auf die anstehenden Begegnungen ist Newcastle in dieser Woche zum Siegen verdammt. Am heutigen Dienstagabend empfängt man mit Norwich den Tabellen-19. (20:30 Uhr), am Samstag ist der FC Burnley, zurzeit auf Rang 18, zu Besuch. Nach den beiden Duellen gegen die Abstiegskonkurrenz warten die Topklubs Leicester City, der FC Liverpool, Manchester City und Manchester United.

Auch Howe weiß um die Bedeutung der nächsten beiden Partien. „Wir sind uns der Wichtigkeit dieser Spiele bewusst“, so der 44-Jährige auf der Spieltagspressekonferenz, „aber es ist gefährlich, zu weit in die Zukunft zu blicken. Ich schaue zuerst auf das Training und dann auf das Norwich-Spiel. Wenn du zu weit nach vorn blickst, läufst du Gefahr, deine Prioritäten aus den Augen zu verlieren.“

Was passiert im Januar?

Priorität der Sportlichen Leitung ist es derweil auf dem Wintertransfermarkt nach Verstärkungen zu suchen. Aufgrund der vollen Geldtaschen wurde Newcastle von diversen Medien zuletzt regelmäßig mit Topspielern in Verbindung gebracht. Konkretisiert hat sich bislang keines der Gerüchte, zumal sich die Frage aufdrängt, welcher Star aktuell zu einem abstiegsbedrohten Premier League-Klub wechseln möchte – Geld hin oder her.

„Der Januar ist ein unfassbar schwieriges Transferfenster“, dämpft Howe dementsprechend die Erwartungen, „vor allem, wenn du in der Liga so dastehst. Ich kann nichts versprechen, außer dass meine Vorgesetzten das Team unterstützen und mir helfen werden, das zu bekommen, was wir brauchen.“ Zunächst brauchen die Magpies aber drei Punkte gegen Norwich.

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