Barças Depay-Plan | Staatsaffäre um CR7

Antoine Griezmanns Stichelei gegen Koeman hallt noch immer in Spanien nach. Die Corona-Reise von CR7 sorgt sogar in Italiens Regierung für Unverständnis und der FC Barcelona arbeitet weiterhin an einem Depay-Kauf. FT wirft den täglichen Blick in die internationalen Sportzeitungen.

Die Presseschau vom 16. Oktober
Die Presseschau vom 16. Oktober ©Maxppp

Die Griezmann-Malaise

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In der französischen Nationalmannschaft blüht Antoine Griezmann regelmäßig auf. Nach dem 2:1-Sieg von Les Bleus über Kroatien am Mittwochabend konnte sich der Offensivspieler im Gespräch mit ‚TV1‘ eine Spitze gegen den FC Barcelona nicht verkneifen: „Deschamps weiß, wo er mich auf dem Feld einsetzen kann. Also nutze ich diese Situation, diese Position und das Vertrauen des Trainers und der Mannschaftskameraden aus.“ Bei den Katalanen wird der 29-Jährige auf dem ungeliebten rechten Flügel eingesetzt. Der ‚Marca‘ sind die Aussagen noch am heutigen Freitag eine Titelseite wert und stuft sie als klaren Affront gegen Barça-Coach Ronald Koeman ein: „Griezmann schießt den Pfeil zurück.“

CR7 wird zur Staatsaffäre

Nachdem Cristiano Ronaldo im Kreis der portugiesischen Nationalmannschaft vor zwei Tagen positiv auf Corona getestet wurde, begab sich der Superstar sofort in Isolation. Für große Überraschung – und kontroverse Diskussionen – sorgte dann CR7s Auftritt nur wenige Stunden später in Turin. Obwohl der Angreifer mit einer medizinischen Sondermaschine ins Piemont zurückflog und sich direkt in erneute Quarantäne begab, ist Italiens Sportminister Vincenzo Spadafora überzeugt, dass der Juve-Profi das Protokoll umgangen habe. „CR7 der Staatsfall“, titelt die ‚Gazzetta dello Sport‘ und hält seine Meinung mit „was für ein Chaos“ nicht hinterm Berg. Mittlerweile wurde bei 31 Profis in der Serie A eine Corona-Infektion nachgewiesen.

Der Depay-Plan

Memphis Depay soll endlich im Januar seine Zelte im Camp Nou aufschlagen – so lautet der Plan des FC Barcelona. Die ‚Sport‘ widmet dem „Depay-Kauf“ ihre heutige Titelstory. Demnach seien alle Parteien an einer Einigung im Januar interessiert. Eine große Hürde stellen jedoch die Grundvoraussetzungen dar. So sollen zunächst die Barça-Profis Martin Braithwaite und Ousmane Dembélé bei einem anderen Klub unterkommen. Dann wäre „der Weg für Depay frei“. Die katalanischen Hoffnungen ruhen also einmal mehr auf einem Dembélé-Verkauf.

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