„Herr des Pog“ | „Verbrechen ohne Schuldige“ in Portugal

Auch abseits der Verleihung des Ballon d'Or schläft der Fußball nicht. Ralf Rangnick könnte für einen Verbleib von Paul Pogba bei United sorgen, währenddessen hofft Juve abermals auf die Trendwende. Die Aufarbeitungen nach dem abgebrochenen Derby zwischen Belenenses und Benfica Lissabon sind derweil noch längst nicht abgeschlossen. FT fasst die Schlagzeilen der internationalen Presse zusammen.

Presseschau vom 30.11.
Presseschau vom 30.11. ©Maxppp

Rangnicks Einfluss auf Pogba

Die Ankunft von Ralf Rangnick bei Manchester United soll nicht nur der kriselnden Mannschaft der Red Devils neuen Schwung verleihen, sondern könnte auch die schwierige Situation von Superstar Paul Pogba wandeln. „Herr des Pog“, titelt der ‚Daily Star‘ im Hinblick auf das französische Ass. Auch der ‚Daily Express‘ setzt an diesem Thema an und schreibt, dass „der neue United-Boss versuchen wird, Pogba zum Weitermachen zu überreden“. Derweil berichtet ‚The Athletic‘ von einem „positiven Feedback“, welches der 28-Jährige über Rangnick erhalten habe und dass er begeistert von der Aussicht sei, unter ihm arbeiten zu dürfen.

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Hoffnungsträger Kean

In der Serie A bleibt den Vereinen in dieser Woche keine Zeit zum Durchschnaufen. Das wankende Juventus Turin gastiert am 15. Spieltag beim Aufsteiger und Schlusslicht US Salernitana. Einzig ein Sieg zählt für die Mannschaft von Cheftrainer Massimiliano Allegri. Allerdings drückt bei der Alten Dame in dieser Saison vor allem in der Offensive der Schuh, lediglich 18 Treffer konnte der italienische Rekordmeister bis dato bejubeln. Zur schnellstmöglichen Besserung soll ein 21-Jähriger beitragen. „Juve setzt auf einen talentierten Stürmer, um das Problem vor dem Tor zu lösen“, lässt die ‚Tuttosport‘ verlauten und verweist dabei auf Sommerneuzugang Moise Kean.

Streit um das Skandal-Derby

In Portugal reißen die Kontroversen um das Stadtderby zwischen Belenenses SAD und Benfica Lissabon nicht ab. Das Spiel wurde am Samstagabend abgebrochen, weil die Gastgeber wegen einem Corona-Ausbruch mit nur neun Spielern antraten und nach der Halbzeit bloß sechs Akteure übrig waren. „Verbrechen ohne Schuldige“, beklagt die ‚A Bola‘ und kritisiert, dass „zwei Tage später niemand die Schande auf sich nimmt“. Stattdessen beschuldigt Belenenses die Verantwortlichen der Liga wegen Manipulation. Benfica sagt dagegen, dass sie gezwungen wurden, auf dem Feld zu erscheinen und zu keinem Zeitpunkt aktiv an der Entscheidung beteiligt waren. Eine Vorschrift verhindert wohl eine Wiederholung der Partie zu einem späteren Zeitpunkt.

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