BVB: Sammer bereitet möglichen Favre-Abschied vor

Als externer Berater nimmt Matthias Sammer eine ganz besondere Position bei Borussia Dortmund ein. Der Fußballexperte kann im Schatten an Projekten arbeiten, deren Existenz die Vereinsführung um Hans-Joachim Watzke mit ruhigem Gewissen dementieren kann – wie beispielsweise einen neuen Trainer.

BVB: Sammer bereitet möglichen Favre-Abschied vor
BVB: Sammer bereitet möglichen Favre-Abschied vor ©Maxppp

Bei der gestrigen Champions League-Gala hat Borussia Dortmund unter Beweis gestellt, was das Team zu leisten im Stande ist. Mit konsequentem und resolutem Abwehrverhalten wurden die Weltstars von Paris St. Germain über weite Strecken entzaubert und der BVB sicherte sich mit dem 2:1 eine gute Ausgangslage fürs Rückspiel (11. März). Die Zweifel an Trainer Lucien Favre wischt aber auch dieses Spiel nicht weg. Matthias Sammer zieht im Hintergrund die Fäden.

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Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, bereitet Sammer die Schwarz-Gelben auf das Szenario vor, im Sommer Lucien Favre zu ersetzen. In regelmäßigem Kontakt steht der BVB-Berater dabei mit Erik ten Hag von Ajax Amsterdam. Die beiden kennen sich seit vielen Jahren. Bereits 2010 wollte Sammer den Niederländer als U21-Trainer zum DFB holen. Als Sportvorstand beim FC Bayern installierte Sammer ihn 2013 als Trainer der zweiten Mannschaft.

In ten Hag sieht Sammer den idealen BVB-Trainer, da er zum einen Wert auf eine starke Physis und mentale Stärke seiner Spieler legt, aber auch eine überzeugende und erfolgreiche Spielidee mitbringt. Hinzu kommt die motivierende Ansprache, die als einer der größten Kritikpunkte bei Favre gilt.

Kovac kein Thema in Dortmund

Daneben beobachtet Sammer auch sehr genau die Entwicklung von Mark van Bommel. Nach seinem Engagement bei der PSV Eindhoven ist der frühere Mittelfeldabräumer derzeit ohne Vertrag. Beim BVB sollen aber nicht alle überzeugt vom Schwiegersohn des früheren Dortmund-Trainers Bert van Marwijk sein. Gleiches gilt für Niko Kovac. Das Interesse am früheren Bayern-Trainer soll mittlerweile „deutlich abgeschwächt“ sein.

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