FT-Kurve Premier League

Hürzeler rastet aus | Heftige Anschuldigung gegen Rüdiger

Während der englische Tabellenführer FC Arsenal mit schlimmem Fußball den Zorn auf sich zieht, langt Antonio Rüdiger bei der Niederlage von Real Madrid heftig zu. Die FT-Presseschau vom Donnerstag.

von Martin Schmitz
2 min.
Die FT-Presseschau am 05.03.2026 @Maxppp

Arteta-Fußball sorgt für Zoff

Nach dem knappen 1:0-Erfolg des FC Arsenal bei Brighton & Hove Albion und dem zeitgleichen Punktverlust von Manchester City (2:2 gegen Nottingham Forest) haben die Gunners wieder einen Vorsprung von sieben Punkten vor den Skyblues und steuern auf die erste Meisterschaft seit 2004 zu. Doch die ergebnisorientierte Spielweise der Londoner sorgt nicht bei allen für Begeisterung. Fabian Hürzeler, den deutschen Trainer von Brighton, trieb das ewige Zeitschinden des Tabellenführers zur Weißglut. „Es gab heute nur eine Mannschaft, die versucht hat, Fußball zu spielen. Ich werde niemals ein Trainer sein, der auf diese Weise zu gewinnen versucht“, schimpfte Hürzeler im Nachgang des Spiels bei ‚Sky Sports‘.

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Bereits während der Partie soll er immer wieder Arsenal-Profis zurechtgewiesen haben, wie der ‚Daily Mirror‘ berichtet. Bayer-Leihgabe Piero Hincapié soll er laut der Zeitung bei einem Einwurf zugerufen haben: „Spiel verdammt noch mal Fußball.“ Die ‚Sun‘ rechnet vor: „Brighton hatte mehr Ballbesitz, mehr Torschüsse, mehr Torschüsse aufs Tor, mehr Eckbälle und einen höheren xG-Wert gegen den Tabellenführer. Während des gesamten Spiels drohten die Gemüter, auf und neben dem Platz zu kochen, als Hürzeler und Arteta aneinandergerieten und sich in einer hitzigen Auseinandersetzung wütend anschrien.“ Auch auf der Pressekonferenz hatte sich Hürzeler noch nicht beruhigt: „Wenn Sie alle hier in diesem Raum fragen, ob ihnen dieses Spiel gefallen hat, wird vielleicht einer die Hand heben, weil er ein großer Arsenal-Fan ist.“ Gunners-Coach Arteta wollte sich dazu nicht äußern und verweigerte eine Aussöhnung mit seinem Kollegen.

Rüdiger muss vom Platz fliegen

Nationalspieler Antonio Rüdiger steht nach seinen Aussetzern bei der Heimpleite von Real Madrid gegen den FC Getafe (0:1) am Montagabend weiter im Fokus der spanischen Medien. Sein Gegenspieler Diego Rico wirft ihm im Nachgang „absichtliche Körperverletzung“ vor und bezieht sich auf die Szene aus der 26. Minute, in der Rüdiger sich verspätet in einen Zweikampf zwischen Arda Güler und Rico schmiss und offenbar mit Absicht und mit dem Knie voraus in den am Boden liegenden Spanier gesprungen war. Dabei traf er den 33-Jährigen unter anderem am Kiefer. Schiedsrichter Alejandro Muniz Ruiz ahndete die Aktion nicht.

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Rico wird gegenüber dem spanischen Radiosender ‚Cadena Cope‘ nun noch einmal deutlich: „Rüdiger hat versucht, mir das Gesicht zu zertrümmern. Ich glaube, in solchen Situationen, bei diesem aggressiven Verhalten, ist es offensichtlich, dass er mich absichtlich angreift. Wenn er mich falsch erwischt hätte, wäre ich da einfach liegen geblieben, platt auf dem Spielfeld.“ Auch die spanische Schiedsrichtergilde ist mit der Bewertung des Vorfalls nicht einverstanden. Der ehemalige Unparteiische und heutige Schiedsrichterexperte Alfonso Perez Burrull kritisiert bei ‚Radio Marca‘: „Das ist eine Aktion, die vom VAR hätte überprüft werden sollen, denn meiner Ansicht nach hätte Rüdiger vom Platz gestellt werden müssen.“

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