Ohne Nübel: Der VfB-Plan zwischen den Pfosten
Der VfB Stuttgart hat in Alexander Nübel einen stabilen Torhüter, der seine Leistung abruft. Das Problem: Er gehört dem FC Bayern. Im Sommer folgt wohl die Wachablösung.
Mit 29 Jahren ist Alexander Nübel längst dem Status eines Talents entwachsen. Vor fünf Jahren hatte der FC Bayern den zweifachen deutschen Nationalspieler als möglichen Nachfolger von Manuel Neuer (40) ablösefrei vom FC Schalke verpflichtet. Eine wirkliche Chance hat er in München aber nicht bekommen, nach einer Leihe zur AS Monaco steht er seit über zwei Jahren beim VfB Stuttgart zwischen den Pfosten.
Vor eineinhalb Jahren hatte der FCB mit Nübel noch bis 2029 verlängert, im Sommer steht wieder einmal die Entscheidung über seine Zukunft an. Und diese scheint nicht beim VfB zu liegen. Denn wie der ‚kicker‘ berichtet, geht die Tendenz der Schwaben aktuell dorthin, ab Juli 2026 auf Dennis Seimen (19) als neue Nummer eins zu setzen. Für Nübel, dessen Gesamtpaket finanziell ohne bayerische Hilfe ohnehin nicht zu stemmen wäre, wäre in Stuttgart dann kein Platz mehr.
Seimen trumpft in Liga zwei auf
Laut dem Fachmagazin wollen Fabian Wohlgemuth & Co. die Personalie Nübel im Frühjahr besprechen, vieles spreche aber für eine Wachablösung im Tor. Wie es mit Nübel dann weitergeht, bleibt abzuwarten. In München dürfte für den gebürtigen Paderborner kein Platz sein, Stuttgart kann und will ihn sich dann wohl nicht mehr leisten.
Zumal in Seimen eines der vielversprechendsten Talente Deutschlands seit geraumer Zeit mit den Hufen scharrt. Seimen spielt derzeit auf Leihbasis beim SC Paderborn in der 2. Bundesliga eine starke Saison, Anfragen auf eine Verlängerung der Leihe hat der VfB im Keim erstickt. Auf Seimen ruhen beim Bundesligisten die langfristigen Hoffnungen, er steht bis 2029 unter Vertrag.
Weitere Infos