BVB guckt in die Röhre: Chelsea macht Anselmino zum Spielball
Große Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr von Aarón Anselmino braucht man sich bei Borussia Dortmund wohl nicht machen. Einem Bericht aus England ist zu entnehmen, dass der FC Chelsea andere Pläne für den Innenverteidiger hat.
Der Abschied von Aarón Anselmino sorgte beim Spieler und im Team von Borussia Dortmund für Tränen. Dass der FC Chelsea den argentinischen Innenverteidiger drei Stunden vor Ablauf der Deadline per Klausel von seiner Leihe zurückbeorderte, verärgerte die BVB-Bosse. Ganz abgeschlossen haben die Dortmunder mit dem Abwehrspieler zwar noch nicht – zuletzt hieß es, man hoffe darauf, Anselmino doch nochmal für die Rückrunde ausleihen zu können.
Laut dem ‚Telegraph‘ verfolgen die Blues aber andere Pläne mit dem Rechtsfuß, zwei konkrete Spuren führen nach Frankreich. Chelseas Objekt der Begierde für das Winter-Transferfenster bleibt Jérémy Jacquet von Stade Rennes. Schaffen es die Engländer, den 20-Jährigen aus Rennes loszueisen, könnte Anselmino im Gegenzug für die Rückrunde an den Tabellensechsten der Ligue 1 verliehen werden.
Mit diesem Angebot wolle Chelsea die Chance auf ein Entgegenkommen von Rennes in den Verhandlungen um Jacquet erhöhen. Alternativ könnte auch ein Ligakonkurrent der Rot-Schwarzen den Zuschlag erhalten. Offenbar will Chelsea noch einen Verteidiger bei Farmteam Racing Straßburg platzieren.
Viele Variablen im Anselmino-Poker
Eigentlich war dafür Axel Disasi vorgesehen. Der 27-Jährige steht laut Fabrizio Romano aber vor einer Leihe zu West Ham United. Somit wäre der für ihn vorgesehene Platz bei RC frei.
Die gesamte Situation ist noch etwas undurchsichtig, klar ist jedoch: Es kristallisiert sich heraus, dass eine Anselmino-Rückkehr zum BVB eher nicht die präferierte Option an der Stamford Bridge ist. Aktuell ist Anselmino Spielball im Transfergebaren eines europäischen Fußballgiganten, der ihn zur Not auch im eigenen Farmteam unterbringen würde.
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