Skandal bei Chelsea | Furchtbare Bedingungen in Katar

Während Chelsea weiterhin bewegte Zeiten erlebt und die Arbeitsbedingungen in Katar skandalös bleiben, werden bei Juve vor allem zwei Spieler für die aktuelle Situation verantwortlich gemacht. Der tägliche FT-Blick in die internationale Presse.

Die Presseschau vom 21. September
Die Presseschau vom 21. September ©Maxppp

Sexskandal bei Chelsea

In England ist der FC Chelsea in einen Sexskandal verwickelt, wie ‚The Daily Telegraph‘ enthüllt. Laut der englischen Zeitung haben die Blues ihren kaufmännischen Direktor Damian Willoughby nach nur wenigen Wochen entlassen, da er eine Reihe von „unangemessenen Nachrichten“ an Spielerberaterin Catalina Kim verschickte. Diese Information hat der Klub heute bestätigt. Kim reichte Klage ein und erklärte, sie sei noch vor Willoughbys Anstellung im September sexuell belästigt worden. Seitdem er dort arbeitet, fühle sie sich bedroht. Kurzum, Chelsea sorgt auch nach dem Besitzerwechsel für Schlagzeilen.

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Nächster Katar-Kater

Die Weltmeisterschaft in Katar macht erneut negativ von sich reden. Der ‚Guardian‘ hat im Gastgeberland die Bedingungen der Arbeiter, die die Stadien gebaut haben, unter die Lupe genommen. Laut der englischen Zeitung hat sich das Gastgeberland überhaupt nicht an seine Verpflichtungen gegenüber der FIFA gehalten. Die Arbeiter wohnen zusammengepfercht in kleinen, oft heruntergekommenen, Hütten – zumeist ohne Fenster. Ein weiteres Problem sind die illegalen Gebühren, die sie an Agenten aus ihren Heimatländern zahlen müssen, um ihre Beschäftigung zu sichern. Zudem dürfen die Arbeiter nicht, wie ursprünglich versprochen, ihren Arbeitsplatz wechseln.

Italien zeigt Juves Probleme auf

Juventus Turin ziert die Titelseite des ‚Corriere dello Sport‘. Doch ausnahmsweise ist es nicht der Trainer Massimiliano Allegri, der kritisiert wird. Es sind die beiden Stars, die man im Sommer geholt hatte, aber ihre Klasse noch nicht unter Beweis gestellt haben: „Pogba und Di María: Ihre Rückschläge sind die Ursache für die Krise von Juventus.“ Die italienische Zeitung spricht sogar von einem „Verrat an Juve“. Auf dem Cover der ‚Gazzetta dello Sport‘ blickt man neben des schlechten Saisonstarts von Juve auch auf den von Inter Mailand. Auch bekannte italienische Trainer melden sich zu Wort. Wie beispielsweise Claudio Ranieri: „Der Verein muss sofort reagieren, wenn der Coach die Mannschaft nicht mehr in der Hand hat.“

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