Kylian Mbappé vergisst seine Manieren. Vor Hansi Flick wird sich verneigt. FT mit der Presseschau zum Wochenstart.
Schlechter Verlierer
Dem Gewinner nach einem Finale Spalier zu stehen, gehört zum guten Ton im Fußball. Dem Sieger gilt es Respekt zu zollen, ist die Niederlage auch noch so schmerzhaft. Eine Tradition, auf die Real Madrid nach der gestrigen 2:3-Niederlage im Finale des spanischen Supercups gestern Abend gepfiffen hat. Grund dafür ist ein gewisser Kylian Mbappé.
Dem ‚Onda Cero‘-Journalisten Alfredo Martínez zufolge hielt der 27-jährige Stürmer seine Teamkollegen davon ab, die Katalanen zu beglückwünschen. Die Königlichen haben dagegen laut Martínez ihre ganz eigene Erklärung. Angeblich kam die Anweisung vom spanischen Fußballverband, um den Kameras nicht im Weg zu stehen. Eine Notlüge?
Unschlagbar
Dem FC Barcelona dürfte die verweigerte Geste herzlich egal sein. Erneut konnte man über den Erzrivalen triumphieren und den Supercup einheimsen. Neben der Mannschaft wird vor allem Trainer Hansi Flick gefeiert, der erneut ein Endspiel für sich entscheiden konnte. Acht Siege in acht Endspielen lautet die Bilanz des Übungsleiters.
„Flick, der König der Finalspiele“, heißt es daher völlig zu Recht bei der ‚Mundo Deportivo‘. Auch ‚NTV‘ lobt den Deutschen: „Flick verliert als Trainer keine Endspiele.“ Sogar Präsident Joan Laporta schwärmte von Flick und bezeichnete den Ex-Bundestrainer als „meisterhaften“ Trainer. Ob es die Blaugrana auch in der Champions League ins Finale schaffen?
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