Haaland-Nachfolge: Moukoko plus X

Nach menschlichem Ermessen wird Erling Haaland den BVB in knapp einem Jahr verlassen. Mit Blick auf die Nachfolge hat sich Matthias Sammer nun erstmals positioniert.

Erling Haaland schultert Youssoufa Moukoko
Erling Haaland schultert Youssoufa Moukoko ©Maxppp

Wenn Erling Haaland im kommenden Sommer die Koffer packen sollte, geht es für Borussia Dortmund darum, „wieder nach dem Typus Mittelstürmer zu schauen, den wir für unseren Fußball benötigen“. So beschrieb es Matthias Sammer am heutigen Mittwoch gegenüber der ‚Sport Bild‘.

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Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Last nicht alleine auf Youssoufa Moukokos noch vergleichsweise schmalen Schultern liegen wird. Und auch Steffen Tigges (23) ist nicht als dauerhafte Lösung für die Sturmmitte angedacht.

Externe Lösung

Stattdessen werden die Dortmunder einen Transfer tätigen – sollte ein Klub wie erwartet die kolportierten 75 bis 90 Millionen Euro für Haaland auf dem Tisch legen.

Als Blaupause könnte der Transfer von Donyell Malen (22) taugen. Den Niederländer holten die Schwarz-Gelben in diesem Sommer als Erben von Jadon Sancho (21) an Bord, ohne dass die beiden in ihrer Spielweise besonders vergleichbar wären.

Weil Haaland mit seiner immensen Geschwindigkeit einen speziellen Neuner-Typus verkörpert, wird man sich in Dortmund wohl auch hier auf eine Veränderung einstellen müssen.

Wiederentdeckung des Wandspielers?

Einen Wandspieler beispielsweise, wie man ihn zuletzt mit Robert Lewandowski hatte, sucht man seit 2014 vergeblich im BVB-Kader. Ein solcher könnte vor allem mit Blick auf Moukokos Fähigkeiten eine passende Ergänzung sein. Schließlich hat der U21-Nationalspieler seine Stärken eindeutig mit dem Gesicht in Richtung gegnerisches Tor.

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