110 Millionen: Duo soll die BVB-Kasse füllen
Der Umbruch bei Borussia Dortmund ist in vollem Gange. Julian Brandt wird gehen, Felix Nmecha hat bereits verlängert und Nico Schlotterbeck soll noch folgen. Der BVB braucht aber auch Geld, zwei Profis rücken dabei in den Fokus.
Die Vertragsverlängerung mit Felix Nmecha (25) soll bei Borussia Dortmund die größtmögliche Signalwirkung entfalten. Im besten Fall ist sie auch in den Verhandlungen mit Nico Schlotterbeck (26) das Zünglein an der Waage. Der wünscht sich vor allem eine titelfähige Truppe. Nach Informationen der ‚Bild‘ soll es noch vor der Länderspielpause Ende des Monats zum entscheidenden Gipfel kommen. Tendenz weiter komplett offen.
Die Kehrseite der Nmecha-Medaille ist allerdings, dass der BVB mit dem Mittelfeldspieler in diesem Sommer definitiv keine Ablöse-Einnahmen generieren wird, die vereinbarte Ausstiegsklausel greift erst ab 2027. Diese sind aber zwingend nötig, will man den Kader modernisieren. Nmecha soll einen neuen zweikampfstarken Sechser bekommen, der ihm den Rücken freihält. Außerdem werden Flügel-Unterschiedsspieler und Innenverteidiger gesucht.
Adeyemi und Guirassy sind Verkaufskandidaten
Da Nmecha aus der Rechnung rausfällt, rücken laut ‚Bild‘ nun Karim Adeyemi (24) und Serhou Guirassy (30) stärker in den Fokus, deren jeweiliger Abschied „immer wahrscheinlicher“ werden soll. Erstgenanntem liegt zwar weiter ebenfalls ein unterschriftsreifer Vertrag vor, eine Verlängerung ist mittlerweile aber in weite Ferne gerückt. Der gebürtige Münchner soll auf ein Angebot aus England hoffen, die Schwarz-Gelben ihrerseits auf bis zu 60 Millionen Euro an Einnahmen.
Sollte sich zudem auch für Guirassy ein Käufer finden, könnte die Dortmunder Transferkasse auf rund 110 Millionen Euro anwachsen, wird eine mögliche Ablöse für den Angreifer durch die Boulevardzeitung doch auf bis 50 Millionen Euro taxiert. Mögliche Interessenten gibt es in Italien, unter anderem der AC Mailand, sowie weiterhin in Saudi-Arabien.
Der Transfersommer wird für den BVB vor allem eines: sehr teuer. Und durch das frühe Ausscheiden aus der Champions League und dem DFB-Pokal entgehen der Borussia unzählige Millionen. Allein in der Königsklasse wären noch 27 Millionen Euro möglich gewesen. Demgegenüber stehen neben den zu erwartenden Ablösezahlungen auch die Kosten, die die Vertragsverlängerungen verursachen. Einnahmen durch Adeyemi und Guirassy wären da sehr willkommen.
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