FC Bayern: Was wird aus Cuisance?

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  • Quelle: pianetamilan.it

Beim FC Bayern kommt Mickaël Cuisance kaum zum Zug. Ein Abschied im Sommer ist wohl zwangsläufig. Interessenten gibt es genug.

Stammplatz auf der Bank: Mickaël Cuisance
Stammplatz auf der Bank: Mickaël Cuisance ©Maxppp

Mit etwas Argwohn wurde im Sommer der zwölf Millionen Euro teure Wechsel von Mickaël Cuisance zum FC Bayern betrachtet. Die Kernfrage lautete: Wie soll sich ein 20-jähriger, mitunter als bockig geltender Mittelfeldspieler, der schon bei Borussia Mönchengladbach keinen Stammplatz innehatte, im Münchner Star-Ensemble behaupten?

Sieben Monate später dürfen sich die Kritiker bestätigt fühlen. Cuisance kommt bei den Bayern kaum zum Zug. Gerade einmal 46 Minuten lang stand er bislang für die Profis auf dem Platz, mitunter muss er sogar in der zweiten Mannschaft in der dritten Liga ran. Der selbstbewusste Franzose hatte sich ganz sicher mehr von seinem Wechsel zu einem europäischen Topklub erhofft.

Zahlreiche Interessenten

Da es nicht gerade nach einer Besserung der Situation aussieht, wird ein Abschied im Sommer beinahe zwangsläufig zum Thema. Im Januar wurden Olympique Marseille, der FC Toulouse, Stade Reims, der FC Metz, Real Sociedad, Real Valladolid und Feyenoord Rotterdam als potenzielle Abnehmer ins Spiel gebracht. Der neueste Interessent hat einen klangvolleren Namen.

‚Pianetamilan.com‘ berichtet, dass der AC Mailand Cuisance auf dem Zettel hat. Der Ableger der ‚Gazzetta dello Sport‘ bringt eine Leihe, eventuell mit Kaufoption, ins Spiel. Scoutingchef Geoffrey Moncada habe Cuisance schon länger im Visier. Zudem pflege Milan gute Beziehungen zum FCB, wodurch ein Wechsel erleichtert werden könnte.

FT-Meinung

plausible

Cuisance hat in München noch einen Vertrag bis 2024. Sollte die Aussicht bestehen, den Linksfuß noch ohne größeren Verlust weiterverkaufen zu können, ist ein Abschied aus Bayern-Sicht denkbar. Der Spieler selbst ist gut beraten, künftig bei einem Klub anzuheuern, der ihm Spielzeit garantiert. Ob das bei Milan der Fall wäre, muss evaluiert werden.

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