Der Lacazette-Aufruhr | Real plant den Super-Sturm

Alexandre Lacazettes Hobby artet wohl mit fatalen Folgen für seine Zukunft aus. Real Madrid träumt vom künftigen Traum-Sturm und blickt dabei weit in die Zukunft. Derweil bringt die Zukunft von Zlatan Ibrahimovic die Milan-Fans zum Verzweifeln. FT wirft den täglichen Blick in die internationalen Sportzeitungen.

Die Presseschau vom 18. Mai
Die Presseschau vom 18. Mai ©Maxppp

Lacazette wirbelt England auf

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Die spielfreie Zeit scheint bei einigen Premier League-Spielern ordentlich aufs Gemüt zu schlagen, wenn man sich die ein oder andere Verfehlung der vergangenen Wochen anschaut (Stichwort: Keans Corona-Party). Nun hat es Arsenal-Torjäger Alexandre Lacazette in die Schlagzeilen geschafft. Ein Video zeigt den 28-jährigen Franzosen dabei, wie er Lachgas einatmet. In England ist das Inhalieren zwar nicht verboten, doch Lacazette hatte bereits in der Vergangenheit Probleme mit seinem Hobby. „Er hat es vergeigt“, titelt der ‚Daily Star‘. Der ‚Daily Mirror‘ schreibt: „Du steckst in Schwierigkeiten“. Die Gunners veröffentlichten bereits ein Statement und verkündeten, dass sie den Vorfall „sehr ernst nehmen“ werden. Dieses Kapitel dürfte die ungewisse Zukunft des Stürmers drastisch verschärfen.

Reals Traum-Sturm

„Der Dreizack des neuen Bernabéu“, lautet die blumige Titelstory der ‚as‘. Die Madrider Sportzeitung freut sich bereits auf das künftige Sturmtrio von Real Madrid. Die Zeiten von Gareth Bale, Cristiano Ronaldo und Karim Benzema als gefürchtetes Angriffstrio sind längst vergangen. Mit vier Champions League-Titeln in fünf Jahren haben die drei Superstars allerdings große Fußstapfen hinterlassen, die erst einmal gefüllt werden müssen. „Von BBC zu MHH“ soll es der ‚as‘ zufolge übergehen. Dem Bericht nach arbeiten die Königlichen daran, mit Eden Hazard, Erling Haaland und Kylian Mbappé einen neuen Wunder-Sturm aufzustellen, der eine Ära bei Real prägen soll. Die Madrid-Fans müssen sich allerdings bis 2021 gedulden, dann wäre der Mbappé/Haaland-Transferdoppelschlag durchführbar und der Weg für die neuen Galaktischen frei.

Quo vadis, Zlatan?

Wohin führt in der kommenden Saison der Weg von Zlatan Ibrahimovic? Den bangenden Fans des AC Mailand dürfte der Bericht der ‚Tuttosport‘ nicht gefallen. „Ciao Milan“, heißt es dort und ist in diesem Fall nicht als Begrüßung gemeint. Der schwedische Fußballgott hat sich offenbar bereits Gedanken über seine Zukunft gemacht und wird sich von den Rossoneri verabschieden. Ibras ehemaliger Trainer und amtierender Bologna-Coach Sinisa Mihajlovic bringt im serbischen Fernsehen Licht ins Dunkel: „Entweder er geht nach Schweden oder er geht zu uns.“ Zumindest besteht eine Chance, dass Ibrahimovic mit seinen 38 Jahren doch noch der Serie A erhalten bleibt – auch wenn es die Milan-Fans wohl nicht erfreuen dürfte.

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