Schalke verhandelt: Die Krux bei Ljubicic
Nach einer souveränen Hinrunde ist Schalke 04 auf bestem Weg in die Bundesliga. Für den Kampf um den Aufstieg möchten die Knappen noch einmal nachlegen. Der Blick wandert in die Hauptstadt.
Aus einer sehr komfortablen Ausgangsposition startet Tabellenführer Schalke 04 am morgigen Samstag gegen Hertha BSC (20:30 Uhr) in die Rückrunde der 2. Bundesliga. Die Knappen, die eher als Außenseiter in die Saison gingen, wollen die bisherigen Leistungen vergolden. Daher soll personell noch einmal aufgerüstet werden – im Blick ist ein Bundesliga-Stürmer.
Mit ordentlich Vorschusslorbeeren war Marin Ljubicic im vergangenen Februar für 4,5 Millionen Euro vom Linzer ASK zu Union Berlin gewechselt. An der Alten Försterei konnte sich der 23-Jährige allerdings bisher nicht nachhaltig durchsetzen. Schalke wittert laut ‚Sky‘ nun seine Chance und möchte den Mittelstürmer für den Rest der Saison ausleihen.
Neue Entwicklungen verändern die Lage
Beide Vereine stehen dem Bericht zufolge bereits in direktem Kontakt. Bisher gebe es allerdings keine Einigung. Grund dafür könnten die ersten beiden Ligaeinsätze des Kroaten in dieser Saison sein. Ljubicic erhielt an den ersten 15 Spieltagen keine einzige Minute Spielzeit, wurde gegen Mainz 05 (2:2) und den FC Augsburg (1:1) jedoch jeweils kurz vor Schluss eingewechselt und traf in beiden Partien zum Ausgleich.
Der frühere U21-Nationalspieler betrieb so ordentlich Eigenwerbung – seine Rolle im Union-Kader könnte neu bewertet werden. Eigentlich galt Ljubicic als klarer Kandidat für eine Leihe in diesem Winter. Neben Schalke beschäftigt sich auch der amtierende kroatische Meister HNK Rijeka mit einer Verpflichtung.
Das hohe Gehalt des Angreifers könnte jedoch sowohl für Rijeka als auch für Schalke ein Problem darstellen. Zudem ist laut ‚Sky‘ eine Vereinbarung für den Sommer ein Knackpunkt zwischen den Königsblauen und Union, sodass die Verhandlungen stocken. S04-Sportchef Frank Baumann hat daher auch noch weitere potenzielle Verstärkungen für die Offensive auf dem Zettel.
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