Leipzig-Neuzugang Sesko: Der spiegelverkehrte Haaland

Wieder einmal hat sich Leipzig einen Spieler aus dem RB-Kosmos geangelt. Benjamin Sesko stößt 2023 zum Team. Der 19-Jährige weist einige Parallelen zu Erling Haaland auf.

Benjamin Sesko im Einsatz in der Champions League
Benjamin Sesko im Einsatz in der Champions League ©Maxppp

Beide sind 1,94 Meter groß, beide Stürmer und beide betrachten RB Salzburg als hervorragenden Zwischenschritt einer im Idealfall äußerst erfolgreichen Karriere. Der drei Jahre ältere Erling Haaland ist inzwischen zu einem der besten Mittelstürmer in Europa gereift, Benjamin Sesko hat diesen Weg noch vor sich.

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Die fußballerischen Voraussetzungen bei Sesko sind dabei ideal. Der Slowene ist raketenschnell, körperlich sehr robust, technisch stark und er weiß, wo das Tor steht. „Meine Mitspieler sagen mir, dass ich Haaland ähnlich bin, vor allem in Bezug auf die Geschwindigkeit. Einige meinen sogar, ich sei besser als er“, sagte Sesko zuletzt.

Weniger torgefährlich, dafür dribbelstärker

Die Parallelen zwischen den beiden Knipsern sind in der Tat groß. Seskos starker Fuß ist allerdings im Unterschied zu Haaland der rechte. Darüber hinaus agiert Sesko deutlich trickreicher im Eins-gegen-Eins, weicht mitunter auf die Flügel aus und kann dementsprechend auch andere Positionen einnehmen als jene in der Sturmmitte.

Was dem 18-jährigen Wunderknaben noch ein wenig fehlt, ist der absolute Torriecher. Jene Fähigkeit also, mit der Haaland wie kaum ein zweiter Stürmer besticht. Zehn Treffer erzielte er in 36 Pflichtspielen der vergangenen Saison – auch wenn man dabei berücksichtigen muss, dass der Youngster oftmals nur eingewechselt wurde.

In einem Jahr fest eingeplant

2023 stößt Sesko dann als noch gereifterer Spieler zu den Leipzigern. Treffen wird er unter anderem auf Timo Werner (26). Wie es in einem Jahr mit Alexander Sörloth (26) und Yussuf Poulsen (28) aussieht, steht hingegen noch in den Sternen. Sesko könnte dementsprechend zeitnah eine wichtige Rolle zukommen.

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