Frankfurter Geduldsspiel: Die Zweifel bei Rose
Die Trainersuche bei Eintracht Frankfurt dürfte noch länger andauern. An Topfavorit Marco Rose gibt es Zweifel.
„Ja, sie werden auch das Hoffenheim-Spiel leiten. Was danach ist, wird man sehen“, sagte Markus Krösche im Anschluss an die 2:3-Niederlage gegen Qarabag Agdam über das Intermisduo Dennis Schmitt und Alexander Meier, das auch am Samstag (15:30 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim auf der Trainerbank sitzen wird.
Schon jetzt ist klar, dass sich die SGE bei der Suche nach einem Nachfolger für Dino Toppmöller keinen Schnellschuss erlauben will. Bislang ist Marco Rose in der Pole Position. Laut ‚Bild‘ haben die Hessen noch keinen Kontakt zu RB Leipzig aufgenommen, wo der 49-Jährige noch unter Vertrag steht. Als Ablöse steht eine Million Euro im Raum.
Auch in Frankfurt ist viel Druck
Noch ist aber nicht sicher, ob Frankfurt bei Rose überhaupt in die Offensive gehen will. Der ‚kicker‘ berichtet davon, dass es beim gebürtigen Leipziger Zweifel gibt. Der Grund: Schon bei seinen vorangegangenen Stationen habe sich Rose immer wieder über die zu hohe Erwartungshaltung seiner Klubs beklagt. Diese wäre in Frankfurt aktuell nicht minder hoch.
Auch wenn die SGE dringend den vakanten Posten besetzen will und muss, will sich Markus Krösche nicht drängen lassen. Laut dem Fachmagazin könnte es noch etwas länger dauern, bis die Trainerfrage geklärt ist. Bis dahin müssen Schmitt und Meier die zahlreichen Probleme der Frankfurter in den Griff bekommen. Defensiv drückt der Schuh gewaltig, auch Kauã Santos (22) gab in Aserbaidschan erneut keine gute Figur ab. Und in der Offensive muss der Bundesligist zunehmend auf Einzelaktionen hoffen.
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