Leihe mit Kaufoption: Bayer-Poker um Arias

Bayer Leverkusen fahndet händeringend nach einem neuen Rechtsverteidiger. Bei Atlético Madrid könnte die Werkself fündig geworden sein. Die Transfer-Vorstellungen der Colchoneros sind kein Geheimnis.

Santiago Arias steht in Madrid noch bis 2023 unter Vertrag
Santiago Arias steht in Madrid noch bis 2023 unter Vertrag ©Maxppp

Peter Bosz wird nicht müde zu betonen, dass er sich noch mehrere Spieler für die bereits laufende Saison wünscht. So geschehen am gestrigen Sonntagabend nach dem blassen 0:0 gegen den VfL Wolfsburg. Das Interesse an Santiago Arias ist derweil offenbar konkreter als bislang angenommen.

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Wie der ‚kicker‘ berichtet, zeigt Bayer tatsächlich gesteigertes Interesse am kolumbianischen Außenverteidiger. Mehr noch. Laut dem Fachblatt wird die „Möglichkeit“, dass es zu einem Transfer kommt, „als groß eingeschätzt“. Bereits am vergangenen Samstag berichtete die ‚Bild‘, dass der 28-Jährigen in Leverkusen ein Kandidat sei.

Atlético dementiert Bayer-Interesse

Bis in die spanische Hauptstadt hat sich das Interesse der Rheinländer aber wohl noch nicht herumgesprochen. „Wir sprechen mit der Roma, Everton und PSG, aber nicht mit Leverkusen“, erklärte Atletí-Sportdirektor Andrea Berta am gestrigen Sonntag und führte aus: „Ein Leihgeschäft mit Kaufverpflichtung nach zehn Einsätzen ist möglich.“ Laut ‚kicker‘ soll sich die Kaufoption auf zehn bis zwölf Millionen Euro belaufen.

FT-Meinung

plausible

Auch wenn Bertas Aussagen wohl zeigen, dass sich Bayer im Kampf um Arias nicht in der Pole Position befindet, scheint die Werkself tatsächlich Interesse am 53-fachen Nationalspieler zu zeigen. Fraglich bleibt allerdings, ob sich der Bundesligist gegen die namhafte Konkurrenz durchsetzen kann. Da sich ein baldiger Wechsel noch nicht abzeichnet, hat Bayer aber mit Sicherheit noch Chancen.

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