Zehn Gewinner des Bundesliga-Saisonstarts

Vier Spieltage ist die laufende Bundesliga-Saison alt – Zeit für eine erste Bestandsaufnahme. FT zählt zehn Spieler auf, die richtig gut aus der Sommerpause gestartet sind.

Patrik Schick, Anthony Modest und Jamal Musiala starteten gut in die Saison
Patrik Schick, Anthony Modest und Jamal Musiala starteten gut in die Saison ©Maxppp

Lukas Nmecha (22/VfL Wolfsburg)

Die Karriere von Lukas Nmecha stagnierte, als er vor gut einem Jahr beim RSC Anderlecht anheuerte. Die 21 Tore in Belgien und der anschließende U21-EM-Titel bescherten dem Stürmer eine neue Chance beim VfL Wolfsburg, die er zu nutzen scheint. Zwei Tore gelangen Nmecha in den ersten drei Partien. Gegen Greuther Fürth zählte er erstmals zur Startelf.

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Jamal Musiala (18/FC Bayern)

Seit Wochen dasselbe Bild: Kommt Jamal Musiala auf das Spielfeld, wird es gefährlich für den Gegner. Der Jungspund ist am Ball kaum zu halten, trifft zudem erstaunlich oft die richtigen Entscheidungen. Setzt er seinen Weg fort, wird er auf kurz oder lang Bayerns nächster Weltklassespieler. Gerade erst kürte FT Musiala für seine Gala-Halbzeit gegen RB Leipzig zum Spieler des Spieltags.

Moussa Niakhaté (25/FSV Mainz 05)

Trainer Bo Svensson mag das Gesicht des Mainzer Aufschwungs seit Jahresbeginn sein – doch es gibt noch weitere Protagonisten der Erfolgsgeschichte. Dazu zählt unbedingt auch Abwehrchef Moussa Niakhaté. Der Franzose hätte bei einem passenden Sommer-Angebot schon weg sein können, doch noch immer verteidigt er für die 05er und das weiter richtig stark. Inzwischen trägt Niakhaté sogar die Mainzer Kapitänsbinde. Eine Muskelverletzung bremst den Innenverteidiger jedoch erstmal für voraussichtlich vier bis sechs Wochen aus.

Yannik Keitel (21/SC Freiburg)

Der Abschied von Baptiste Santamaria machte eine Planstelle in der Schaltzentrale des SC Freiburg frei. Mit Yannik Keitel bekleidet ein Eigengewächs die Mittelfeldposition des Franzosen. Nach zwölf Bundesligaspielen in der Vorsaison steht der U21-Nationalspieler diese Saison vor dem großen Durchbruch, auch wenn Platzhirsch Nicolas Höfler und Neuzugang Maximilian Eggestein um Minuten mit Keitel kämpfen.

Nico Schlotterbeck (21/SC Freiburg)

Nico Schlotterbeck war einer von drei Neuen, die Bundestrainer Hansi Flick Ende August in sein erstes DFB-Aufgebot berief. Dazu legte der 1,91 Meter große Innenverteidiger einen guten Saisonstart hin und verpasste trotz der Konkurrenz in der Abwehr noch keine Pflichtspielminute.

Patrik Schick (25/Bayer Leverkusen)

Nach einer überragenden Europameisterschaft mit Tschechien waren viele Beobachter skeptisch, ob Patrik Schick seine Turnierform in seine zweite Bundesligasaison bei Leverkusen retten kann. Drei Treffer nach vier Spielen zeigen, dass der 1,91 Meter große Linksfuß endlich angekommen ist.

Anthony Modeste (33/1. FC Köln)

Wer hätte vor wenigen Monaten vermutet, dass Anthony Modeste noch einmal in dieser Manier bei den Geißböcken durchstartet? Ganz sicher FC-Trainer Steffen Baumgart, dem – zum Glück des Franzosen – die Meinungen und Vorbehalte anderer herzlich egal sind. Modeste dankte es seinem Coach bereits mit drei Bundesliga-Toren.

Taiwo Awoniyi (24/Union Berlin)

Union Berlin nahm die Rekordablöse von 7,5 Millionen Euro in die Hand, um Taiwo Awoniyi fest unter Vertrag zu nehmen. Bisher zahlt der Nigerianer eindrucksvoll zurück. Nach sieben Pflichtspielen stehen fünf Treffer und zwei Assists für den Sturmpartner von Max Kruse zu Buche.

Jacob Bruun Larsen (22/TSG Hoffenheim)

Was macht eigentlich Jacob Bruun Larsen? Nicht wenige Fußball-Interessierte in Deutschland werden sich diese Frage in der vergangenen Saison gestellt haben. Eineinhalb Jahre hat der dänische Flügelstürmer als Spieler der TSG Hoffenheim verloren – jetzt scheint er die Kurve bekommen zu haben. Alle vier Bundesligaspiele bestritt Brunn Larsen von Beginn an und steuerte zwei Tore bei.

Mohamed Simakan (21/RB Leipzig)

Vor der Saison war nicht in Stein gemeißelt, wer unter Jesse Marsch das Innenverteidiger-Duo bildet. Mit Mohamed Simakan (15 Millionen Euro Ablöse) und Josko Gvardiol (rund 19 Millionen Euro Ablöse) standen immerhin zwei junge und auch teure Neuverpflichtungen auf der Matte. Das Duell ging deutlich an den Franzosen. Bisher ist Simakan in allen Pflichtspielen gesetzt, verpasste lediglich vier Minuten.

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