CL-Aus & Patzer: Nübels mäßiger Start in Monaco

Alexander Nübels erstes Jahr beim FC Bayern entpuppte sich als Missverständnis. Bei der AS Monaco sollte alles besser werden. Bislang läuft es jedoch mäßig für den Torhüter.

Alexander Nübel im Trikot der AS Monaco
Alexander Nübel im Trikot der AS Monaco ©Maxppp

Bei der Wahl seines Leihklubs war die Aussicht, mit der AS Monaco in der Champions League zu spielen, sicherlich maßgeblich. Nach dem gestrigen 2:2 nach Verlängerung im Playoff-Rückspiel bei Shakhtar Donetsk ist jedoch klar: Alexander Nübel und die ASM müssen in die Europa League. Nicht die einzige Tatsache, die Nübels erste Wochen im Fürstentum zu einem mäßigen Start machen.

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Zwar setzte sich der 24-jährige Deutsche im Torhüter-Dreikampf gegen Radoslaw Majecki (21) und Benjamin Lecomte (30, mittlerweile an Atlético Madrid verliehen) durch und wurde von Trainer Niko Kovac als klare „Nummer eins“ benannt. So richtig rechtfertigen konnte Nübel das Vertrauen aber noch nicht. Nur ein Punkt sprang für den Vorjahresdritten an den ersten drei Spieltagen der Ligue 1 heraus.

Patzer gegen Lens und Prag

Bei nur fünf Schüssen auf sein Tor musste Nübel viermal hinter sich greifen. Dreimal traf ihn keine Schuld, beim jüngsten 0:2 gegen Lens gab die Bayern-Leihgabe aber nicht nur beim 0:1 keine gute Figur ab. Auch der letztlich unbedeutende Gegentreffer beim 3:1 gegen Sparta Prag in der Champions League-Qualifikation ging auf Nübels Kappe. Der Ex-Schalker schwächelt auch mit dem Ball am Fuß – eigentlich eine Stärke von Nübel.

Und nun? Der Start ging in die Hose, das Vertrauen des Trainers genießt Nübel aber immerhin. Und auch ohne Champions League sowie Kredit bei Fans und Medien kann er nun das tun, wofür er gekommen ist: Spielpraxis sammeln und 2023 gestärkt zum FC Bayern zurückkehren, um eines Tages die Nachfolge von Welttorhüter Manuel Neuer (35) anzutreten. Bis dahin – und das ist nach den vergangenen Wochen vielleicht noch klarer als zuvor – ist es aber noch ein ganz weiter Weg.

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