Bundesliga

Kehl mit Klartext zur Schlotterbeck-Deadline

Die Personalie Nico Schlotterbeck beschäftigt Borussia Dortmund seit Monaten. Bleibt der Innenverteidiger oder geht er? Zuletzt war von einer Deadline bis zur Länderspielpause im März zu hören. BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl klärt auf.

von Martin Schmitz - Quelle: Sky
2 min.
Nico Schlotterbeck für den BVB im Einsatz @Maxppp

Nico Schlotterbeck ist bei Borussia Dortmund absoluter Leistungsträger, Abwehrchef und Identifikationsfigur in einem. Doch noch immer ist unklar, ob der 26-Jährige dem BVB über den Sommer hinweg erhalten bleibt. In knapp eineinhalb Jahren läuft der Vertrag des Nationalspielers aus. Dortmund möchte unbedingt verlängern, die Konkurrenz ist jedoch namhaft.

Unter der Anzeige geht's weiter

Auch der FC Bayern München soll sehr interessiert gewesen sein. Beim Rekordmeister war der Innenverteidiger dem Vernehmen nach als möglicher Ersatz für Dayot Upamecano (27) ins Auge gefasst worden. Der Franzose hat am gestrigen Freitag allerdings seinen Vertrag in München verlängert.

Gut für den BVB? „Ehrlich gesagt: Was heute in München los war, habe ich am Rande verfolgt. Das interessiert mich aber nicht so richtig“, betont BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl im Vorfeld der Partie der Dortmunder gegen Mainz 05 (4:0) am späten Freitagabend am ‚Sky‘-Mikrofon.

Unter der Anzeige geht's weiter

Kehl dementiert

Dass in München endlich Klarheit herrscht, könnte auch Bewegung in den Schlotterbeck-Poker bringen. Vor wenigen Tagen kursierten Medienberichte, dass es zwischen Spieler und Verein eine Absprache über einen Entscheidungsrahmen gebe. Bis zur Länderspielpause im März soll auch bei Schlotterbeck Klarheit herrschen.

Daran soll laut Kehl jedoch nichts dran sein: „Ich kann keine Deadline bestätigen. Natürlich weiß Nico um die Situation, aber es gibt nichts neues zu diesem Thema. Wenn es irgendwann mal etwas zu verkünden gibt, dann werden wir das natürlich tun.“

Unter der Anzeige geht's weiter

Real verbleibt als Konkurrent

Der BVB-Boss versucht dem Thema die Dringlichkeit zu nehmen und gibt sich betont gelassen: „Wir haben hier eine etwas andere Situation. Schlotti hat ja noch etwas länger Vertrag, als es bei Upamecano in München der Fall war. Ich will das jetzt aber gar nicht so hochhängen. Irgendwann werden wir das Thema lösen.“

Sollte der FC Bayern nach der Verlängerung mit Upamecano tatsächlich aus dem Poker ausgestiegen sein, bleibt dem Vernehmen nach vor allem Real Madrid als ernstzunehmende Option. Dort soll Schlotterbeck weit oben auf der Liste stehen. Die vorerst unbeantwortete Trainerfrage in der spanischen Hauptstadt verkompliziert einen möglichen Transfer allerdings. Noch ist unklar, wer in der nächsten Saison bei den Königlichen an der Seitenlinie stehen wird.

Unter der Anzeige geht's weiter
Unter der Anzeige geht's weiter
In die Zwischenablage kopiert