FC Bayern: Wie de Ligt an seine Ajax-Zeit anknüpfen will

Matthijs de Ligt soll der neue Abwehrchef des FC Bayern werden. In München will der Niederländer dort weitermachen, wo er einst bei Ajax Amsterdam aufgehört hat.

Matthijs de Ligt dirigiert die Bayern-Abwehr
Matthijs de Ligt dirigiert die Bayern-Abwehr ©Maxppp

Zwölf Pflichtspielminuten hat Matthijs de Ligt bislang beim FC Bayern auf der Uhr, gesammelt im Supercup gegen RB Leipzig (5:3). Noch viele weitere sollen hinzukommen, schließlich hat der Rekordmeister nicht umsonst 67 Millionen Euro Ablöse an Juventus Turin gezahlt. Und natürlich steckt sich auch de Ligt selbst hohe Ziele.

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„In der Sommerpause wurde mir gesagt, dass die Bayern eine bestimmte Art von Verteidiger suchen“, erinnert sich der 22-Jährige im Gespräch mit dem ‚kicker‘ an die ersten Annäherungen. Zunächst sei es „nur eine lose Anfrage“ gewesen, denn noch war unklar, ob de Ligt „überhaupt zur Verfügung“ steht.

„Ich hatte bei Juve zwar noch zwei Jahre Vertrag, aber das Gefühl, dass es an der Zeit war für eine neue Herausforderung, ein neues Umfeld“, begründet der Blondschopf seinen Wechsel über die Alpen, „als Bayern sich meldete, war ich sofort interessiert. Weil der Stil zu meiner Art zu spielen passt.“

„Hoch verteidigen, das Spiel aufbauen“

„Sie wollten“, führt de Ligt aus, „genau diesen Spieler, der ich sein möchte. Ich will dem Team helfen, hoch verteidigen, das Spiel aufbauen – ähnlich wie ich es bei Ajax gemacht habe.“ Drei Jahre ist der Transfer aus den Niederlanden nach Italien inzwischen her. Experten waren sich sicher: De Ligt wird ein Weltklasse-Innenverteidiger. Juve gelang seinerzeit ein echter Coup.

Gemessen daran konnte der Abwehrmann die Erwartungen in Turin nicht ganz erfüllen, dafür aber wichtige Meriten sammeln. Nun soll sich de Ligt bei Bayern zum Abwehrchef entwickeln. Seine Einschätzung: „Die Kombination, dass Bayern einen Spieler gesucht hat, der in der Defensive Führungsaufgaben übernimmt, und die Philosophie des Klubs meinen Vorstellungen entspricht, passt gut.“ Bei zwölf Pflichtspielminuten wird es jedenfalls nicht bleiben.

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