Heiße Phase im El Mala-Poker
Beim 1. FC Köln herrscht Uneinigkeit über den Umgang mit Supertalent Said El Mala. Ein finanzstarker Interessent will nun aufs Gaspedal drücken.
Fans und lokale Medien fordern unisono mehr Einsatzzeit für Said El Mala. Und auch, wenn Lukas Kwasniok verständlicherweise darauf verweist, dass er als Cheftrainer die beste Perspektive auf den Leistungs- und Entwicklungsstand des Youngsters hat, birgt die Personalie großes Konfliktpotenzial.
Und genau in dieser Phase könnte Brighton & Hove Albion im Ablösepoker um El Mala noch einmal nachlegen. Informationen der ‚Bild‘ zufolge drängt der Premier League-14. auf eine schnelle Entscheidung.
Langer Vertrag ohne Klausel
Zur Erinnerung: Ein erstes Angebot über kolportierte 30 Millionen Euro hatten die Kölner abgelehnt. Wo genau die Schmerzgrenze momentan liegt, ist schwierig zu sagen. Zwar stockte El Malas Motor in Sachen Scoring zuletzt etwas, doch das Gesamtpaket mit seinen Qualitäten in Dribbling, Geschwindigkeit, Körperlichkeit und Abschluss ist immer noch außergewöhnlich.
Aus Kölner Sicht bleibt der Verweis auf den bis 2030 datierten Vertrag, der keine Ausstiegsklausel enthält. Man wäre also eigentlich in der Position, Brighton die kalte Schulter zu zeigen. Allerdings muss man immer auch einen Blick auf die Zufriedenheit des Ausnahmekönners werfen. Und genau die scheint momentan nicht besonders ausgeprägt.
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