Bundesliga

HSV: Vieira-Verbleib dank Lukeba?

Beim Hamburger SV besteht nach wie vor die Hoffnung, Leihspieler Fábio Vieira über den Sommer hinaus halten zu können. Dafür sind jedoch Nachverhandlungen mit dem FC Arsenal nötig. Helfen könnte ausgerechnet ein Akteur von der Bundesliga-Konkurrenz.

von Martin Schmitz - Quelle: The Times
2 min.
Fabio Vieira vor dem HSV-Logo @Maxppp

Fábio Vieira ist der Dreh- und Angelpunkt in der Offensive des Hamburger SV, sammelte bisher in 21 Einsätzen neun Scorerpunkte. Kein Wunder, dass die Verantwortlichen des Nordklubs sich Gedanken machen, wie der Leihspieler des FC Arsenal im Klub gehalten werden könnte.

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An der Bereitschaft des Portugiesen liegt es nicht, ein Anschlussvertrag ist bereits ausgehandelt. Unklar ist jedoch, ob der HSV die vereinbarte Kaufoption in Höhe von stattlichen 20 Millionen Euro noch einmal drücken kann. Laut der ‚Times‘ könnte unter anderem RB Leipzig dafür sorgen, dass die Londoner gesprächsbereit sind.

Gunners planen Verjüngungskur

Teil einer geplanten Verjüngungskur bei Arsenal sind Sommereinkäufe junger Spieler, die vom Niveau her trotzdem Sofortverstärkungen sind. Diese sind im Bereich, in dem sich der aktuelle Tabellenführer der Premier League bewegt, nicht günstig. Die Gunners planen laut der ‚Times‘ daher einige Verkäufe am Saisonende.

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Kandidaten sind neben etablierten Spielern, die kaum zum Einsatz kommen, wie Ben White (28) und Christian Norgaard (32) wohl auch Spieler mit nur einem Jahr Restvertrag wie Leandro Trossard (31) und Gabriel Jesus (28) sowie Eigengewächse mit womöglich nicht ausreichendem Potenzial wie Ethan Nwaneri (18).

Leipzig-Poker schürt HSV-Hoffnung

Auf der Ausgabenseite stehen unter anderem noch die feste Verpflichtung von Leihspieler Piero Hincapié (24) von Bayer Leverkusen, dessen Kaufpflicht in Höhe von 52 Millionen Euro greifen wird und die geplanten Transfers von Rechtsverteidiger Tino Livramento (23/Newcastle United) und Innenverteidiger Castello Lukeba (23) von RB Leipzig, den Arsenal bereits seit längerem im Visier hat.

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Vor allem Lukeba dürfte nicht billig werden. Aktuell stehen dem Vernehmen nach 60 bis 70 Millionen Euro zur Debatte. Daher müssen dringend Verkäufe und Gehaltseinsparungen her. Arsenals Sportdirektor Andrea Berta hofft laut ‚Times‘ auf einen Verkauf von Vieira an den HSV.

Der Handlungsdruck liegt in diesem Fall bei den Gunners, deren „jüngste Finanzberichte die Bedeutung von Spielerverkäufen noch einmal unterstreichen“. Bleibt für Hamburg also zu hoffen, dass Leipzig den Londonern einen harten Ablösepoker liefert.

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