2. Bundesliga

Dzeko: „Viele Leute haben gesagt, du bist krank"

Der FC Schalke 04 hat Edin Dzeko offiziell vorgestellt. FT fasst die wichtigsten Aussagen von der Pressekonferenz des Stürmerstars zusammen.

von Fabian Ley
3 min.
Edin Dzeko stellt sich beim FC Schalke vor @Maxppp

Edin Dzeko (39) über…

…seine Ankunft: „Ich bin gestern Abend angekommen, es hat insgesamt fast drei Wochen gedauert, denn es mussten viele Sachen passen. Aber vom ersten Tag an war ich vom Herzen dabei und wollte nur zu Schalke.“

…die Gespräche: „Ich habe mit Miron Muslic, Nikola Katic, Sead Kolasinac oder auch Sergej Barbarez und Zlatan Bajramovic gesprochen und alle haben gesagt: ‚Komm zu Schalke.‘ Ich hatte natürlich auch sehr gute Gespräche mit Frank Baumann, aber am Ende musste mich eigentlich niemand überzeugen.“

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…die Kontaktaufnahme: „Um ehrlich zu sein, habe ich zuerst den Kontakt gesucht.“

…die Beweggründe: „Viele Leute haben gesagt, du bist krank. Aber ich sehe das nicht so, ich bin mit 100 Prozent bei Schalke dabei. Aus meiner Zeit bei Wolfsburg weiß ich, dass es richtig geil ist, hier zu spielen. Ich sehe nicht die 2. Bundesliga, ich sehe nur Schalke. Hier zu spielen, ist etwas Besonderes. Dieses geile Stadion, die Fans, die immer hinter dir stehen. Ich freue mich sehr auf die kommenden Monate.“

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…Kritik am Transfer: „Ich bin 39, aber was zählt, ist auf dem Platz. Das habe ich in meiner Karriere immer gezeigt. Ich brauche keine Zeit. Ich habe schon viel gesehen in meiner Karriere. Mit dem Stil oder dem Pressing, das weiß ich alles. Es ist nicht wichtig, wie viel man läuft, sondern wie man läuft.“

…Trainer Muslic: „Wir beide kommen aus Bosnien und sind schon seit langer Zeit weg von Zuhause. Wir beide sind unsere Wege gegangen. Miron ist ein junger Trainer, der schon früh gezeigt hat, was er kann. Er will in jedem Spiel immer alles geben. Und mit mehr Qualität kann man natürlich noch mehr schaffen. Ich bin dafür da, um die Mannschaft noch ein Stückchen nach vorne zu bringen.“

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…den Druck als großer Name: „Druck gehört im Fußball dazu. Der kann auch positiv sein, denn der kann dich auch pushen. Die Erwartungen sind hoch, aber auch das ist reine Kopfsache und damit muss man einfach klarkommen, aber für mich ist das kein Problem.“

…die Aufstiegsambitionen: „Die Rückrunde ist immer schwieriger als die Hinrunde, da hat man mehr Druck. Wir dürfen immer nur von Spiel zu Spiel schauen und nicht zu weit nach vorne. Es sind noch 16 Spiele, jeder Punkt ist wichtig.“

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…seine Zeit beim AC Florenz: „Ich weiß nicht, es ist schwer zu sagen. Es ist nicht so gelaufen, wie ich und Florenz es wollten. Das war für mich auch eine Erfahrung. Aber ich bin jetzt hier und schaue nach vorne.“

…seine Fitness: „Ich habe einen Kick vor 20 Tagen bekommen, wir haben ein MRT gemacht. Es ist eine Prellung, ein Ödem. Aber ich trainiere schon zehn Tage und das wird kein Problem sein.“

…einen möglichen Einsatz gegen Kaiserslautern am Sonntag (13:30 Uhr): „Wir müssen erstmal sehen, was der Trainer plant. Ich wollte schon heute mit der Mannschaft trainieren, aber das hat zeitlich nicht geklappt. Ich freue mich, morgen mitzutrainieren. Wir schauen für Sonntag, was das Beste für Schalke ist.“

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