60 Millionen für Schlotterbeck: BVB bricht eiserne Regel
In den Verhandlungen mit Nico Schlotterbeck legt sich Borussia Dortmund jetzt mächtig ins Zeug. Der BVB ist bereit, erneut eine eiserne Regel zu brechen.
Nach dem Wechsel von Mario Götze (33) zum FC Bayern im Jahr 2013 hatte man sich bei Borussia Dortmund eigentlich geschworen, keine Ausstiegsklauseln mehr zu verteilen. Götze hatte so einen Vertragspassus genutzt, um sich für 37 Millionen Euro den Münchnern anzuschließen.
Schon bei Erling Haaland (25) oder auch Serhou Guirassy (29) weichte der BVB seine vermeintlich eiserne Regel auf. Und auch in den Verhandlungen mit Nico Schlotterbeck (26) ist Schwarz-Gelb jetzt zu diesem Zugeständnis bereit.
Laut der ‚Bild‘ würde der BVB einer 60 Millionen Euro hohen Ausstiegsklausel ab dem Sommer 2027 zustimmen, wenn Schlotterbeck seinen in eineinhalb Jahren auslaufenden Vertrag verlängert. Zudem würde man das Gehalt auf 14 Millionen Euro jährlich anheben, auch eine rückwirkende Erhöhung sei im Gespräch.
Im Raum stand die Schlotterbeck-Forderung nach einer Exit-Option und Gehaltserhöhung schon länger – ob der Innenverteidiger das Angebot nun annimmt, ist aber noch offen. Gut für den BVB: die Spuren zu den Interessenten wie Bayern München, Real Madrid oder FC Liverpool sind aktuell nicht besonders heiß.
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